Venezuela: Bösen Kapitalismus für eigene Unfähigkeit verantwortlich gemacht

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Datum: 07. Mai 2013
Uhrzeit: 07:55 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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► Schuld sind immer die anderen

Die venezolanische Regierung hat für ihre eigene Unfähigkeit einmal mehr den Kapitalismus verantwortlich gemacht. Nicolás Maduro will deshalb seine Reise nach Argentinien, Brasilien und Uruguay dazu nutzen, mit diesen Staaten Lebensmittellieferungen zu vereinbaren. Nach seinen Worten befindet sich die venezolanische Wirtschaft in einer Übergangsphase in Richtung Sozialismus und stoße dabei auf Sabotage der Kapitalisten. Diese Saboteure würden sogar Verschwörungen gegen das sozialistische Vaterland schmieden, um das Land um Lebensmittel zu bringen.

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Dass der am 5. März 2013 verstorbene Hugo Chávez‘ eine vollkommen marode Wirtschaft hinterlassen hat, erwähnte der Ex-Busfahrer nicht. Dank der Öl-Einnahmen wurden zwar Millionen Menschen aus der extremen Armut befreit, das Land ist inzwischen tatsächlich kaum noch in der Lage, die eigene Bevölkerung zu ernähren. Angesichts der katastrophalen Zustände macht es sich Maduro einfach und bläst in das selbe Horn wie das kommunistische Regime auf Kuba. Dies macht für das Scheitern der sozialistischen Planwirtschaft ebenfalls den Kapitalismus verantwortlich.

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  1. 1
    Der Bettler

    Ja aber Venezuela hat weder ein Handelsembargo noch sonst was zu beklagen,so daß diese Ausreden auch nicht in Frage kommen.Komisch
    seit Paraguay sich wieder den Kapitalismus nähert,haben sie 11 % Wirtschaftswachstum,und unter 2 % Inflation.Aber den machtgeilen mit Brettern verschlagenen Trotteln von linken Pseudosozialisten ist es egal,wenn ihr Volk am verhungern ist.

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