Brasilien warnt vor „Bioterrorismus“

Datum: 14. Mai 2013
Uhrzeit: 09:13 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Bundespolizei und Geheimdienst eingeschaltet

Nach Angaben des brasilianischen Ministeriums für Landwirtschaft sind verschiedene Baumwoll-und Sojabohnen-Plantagen in den Bundesstaaten Paraná, Goiás, Piauí und Mato Grosso von der Raupe der Baumwoll-Kapseleule (Helicoverpa armigera) befallen. Die Regierung ordnete eine Untersuchung durch die Bundespolizei und des Geheimdienstes an und sprach von möglichem Bioterrorismus. In der Vergangenheit trat der Schädling nur im Bundesstaat Bahia auf und verursachte auf über 1.000 Hektar Baumwoll-Anbaufläche wirtschaftliche Schäden von rund 1 Milliarde Reais (500.000 US-Dollar).

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Die Baumwoll-Kapseleule ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Eulenfalter. Gelegentlich wird die Art auch als Resedaeule oder Schädliche Maiseule bezeichnet. Die Falter sind tag- und nachtaktiv, die Raupen ernähren sich bevorzugt von den Blüten und Früchten vieler unterschiedlicher Pflanzen. Im Süden treten sie gelegentlich in Baumwoll- (Gossypium) oder Maisanbaugebieten schädlich auf, weshalb ihnen auch die Namen „Baumwollkapselwurm“ oder „Maiskolbenwurm“ zugedacht wurde.

Bei einem Treffen mit Vertretern der Landwirtschaft soll nun die Anwendung von Agrochemikalien diskutiert werden, die bereits in mehreren Ländern zur Bekämpfung der Seuche verwendet werden.

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