Bundespräsident Gauck in Brasilien: Ausweitung des Handels und der Investitionstätigkeit

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Datum: 14. Mai 2013
Uhrzeit: 16:43 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Größter Handelspartner Deutschlands in Lateinamerika

Bundespräsident Gauck hält sich vom 13. bis 16. Mai zu einem Besuch in Brasilien auf. Das deutsche Staatsoberhaupt besucht dort die Städte Rio de Janeiro und São Paulo. Gemeinsam mit Staatspräsidentin Dilma Rousseff nahm er am 13. Mai an der Eröffnung der 31. Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage statt, die von Beginn an von den Industrieverbänden CNI und BDI organisiert werden. Joachim Gauck ist der erste Bundespräsident, der ein solches bilaterales Wirtschaftstreffen eröffnet und sein Besuch in Brasilien ist die erste Reise in Begleitung einer Wirtschaftsdelegation.

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Während ihres Treffens sprachen die beiden Präsidenten über die Ausweitung des Handels und der Investitionstätigkeit, die Stärkung der Verbindungen zwischen kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland und Brasilien, diverse Kooperationen im Bereich Wissenschaft, Technologie und Innovation, die deutsche Unterstützung für das Programm Wissenschaft ohne Grenzen, die Partnerschaft bei Erneuerbaren Energien sowie die brasilianische Beteiligung als Ehrengast auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse.

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Die Staatsoberhäupter erörterten zudem Fragen der regionalen und multilateralen Agenda, wie die Perspektiven für die Verhandlungen zwischen EU und Mercosul sowie die Auswirkungen der internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise.

Der Bundespräsident nahm zudem am 13. Mai an einem Konzert mit deutschen und brasilianischen Musikern im Teatro Municipal in São Paulo teil, wo er das Deutschlandjahr 2013/2014 in Brasilien eröffnete. Mit dieser Initiative sollen die vielfältigen Kooperationsprojekte zwischen Regierungen, Unternehmen, Universitäten und den Zivilgesellschaften in beiden Ländern bekannter gemacht und dabei der Reichtum und die Vielfalt der beiderseitigen Beziehungen hervorgehoben werden.

Brasilien ist der größte Handelspartner Deutschlands in Lateinamerika. Der bilaterale Handel hat sich in den vergangenen zehn Jahren von 6,96 Mrd. US-Dollar auf 21,5 Mrd. US-Dollar mehr als verdreifacht; heute steht er für gut 22% des Warenaustauschs mit der Europäischen Union.

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