Peru: Mathematiker will Goldbachsche Vermutung bewiesen haben

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Datum: 23. Mai 2013
Uhrzeit: 12:03 Uhr
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Autor: Redaktion
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Der peruanische Mathematiker Harald Andrés Helfgott will einen Beweis für die ternäre Goldbachsche Vermutung aus dem Bereich der Zahlentheorie haben. Die nach dem Mathematiker Christian Goldbach bisher unbewiesene Aussage gehört als eines der Hilbertschen Probleme zu den bekanntesten ungelösten Problemen der Mathematik.

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Die starke (oder binäre) Goldbachsche Vermutung geht davon aus, dass jede gerade Zahl größer als 2 als Summe zweier Primzahlen geschrieben werden kann. Mit dieser Vermutung befassten sich bis in die heutige Zeit viele Zahlentheoretiker, ohne sie beweisen oder widerlegen zu können.

Helfgott kündigte nun einen Beweis für genügend große Zahlen an, nach der ungerade Zahlen als Summe dreier Primzahlen darstellbar sind. Die Grenze lag bei 10 hoch 30 Quintillion, erheblich niedriger als in vorherigen Beweisen und klein genug, um die restlichen Fälle (die Vermutung behauptet die Darstellbarkeit für ungerade Zahlen größer als 5) per Computer zu erledigen (was er mit David Platt ebenfalls ausführte. Der Beweis benutzt die Kreismethode von Hardy und Littlewood, Abschätzungen von Exponentialsummen nach Winogradow und das große Sieb.

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