Henrique Capriles: Venezuela steht auf einer Klippe

cap

Datum: 05. Juni 2013
Uhrzeit: 08:21 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)
► Perverse Verknappung und Inflation bestraft nur die Armen

Der venezolanische Oppositionsführer Henrique Capriles Radonski hat die wirtschaftliche Situation Venezuelas als sehr ernst bezeichnet und einen dringenden Wechsel der Regierung gefordert. Das ökonomische Modell ist seiner Meinung nach gescheitert, sein Heimatland steht am Rand einer Klippe.

cap

„Die wirtschaftliche Situation ist sehr ernst, die Inflation ist nicht die Schuld der Menschen oder einer Gruppe. Schuld daran ist nur die Regierung“, so der 40-jährige am Dienstag (4.) im Dialog mit „Noticias24“.

cap

„Während der Amtszeit von Nicolás Maduro erreichte die Inflation ein verheerendes Ausmaß, über sechs Millionen Venezolaner sind arbeitslos. Die offiziellen ökonomischen Zahlen sind erschreckend, aber wenn man auf die Straße geht ist die Realität noch viel schlimmer. Das ökonomische Modell ist gescheitert: Perverse Verknappung und Inflation bestraft nur die Armen“.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden. Bildnachweis: Capriles

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. Von der angestrebeten“ Regierung des Volkes“ zur Regierung gegen das Volk“ mutiert!.Venezuela braucht eine radikale Wende der derzeitigen anachronistischen Politik,welche in den verbalen Konfrontationen der 60ziger zurückgeblieben ist und das Land in den Abgrund führt.2020 werden die USA vorraussichtlich kein venezolanischer Erdöl mehr kaufen und das jetzige Modell ist nur über ständig steigende Erdöleinnahmen finanzierbar.Diese stagnieren aber seit geraumer Zeit und somit wird die Misswirtschaft und Unfähigkeit der illegalen Bande immer offenbarer.Die Spesen für das gescheiterte Experiment bezahlt das Volk.Es sind Gerüchte im Umlauf,dass eine neue Abwertung der Landeswährung bevorsteht,schon jetzt ist der Mindestlohn auf monatlich ca.70 Euro gesunken und das bei Preisen,welche z.t höher wie in Europa sind.Das halten die Leute nicht mehr lange aus.Hoffentlich identifizieren sie mit Klarheit den Verantwortlichen für die Katastrophe,denn die staatliche Propaganda läuft auf Hochtouren immer wieder neue „Sündenböcke“ anzuprangern.

  2. 2
    Caramba

    Dieses System funktioniert trotz ehemals gewaltiger Öleinnahmen nicht, wie man auf den Strassen und in den Supermärkten – bzw in der Schlange vor denselben – ganz deutlich erkennt. Und VE muss JETZT anfangen, sich auf die Zeit nach dem Öleinkommen einstellen, in ein paar Jahren ist es zu spät. Wenn ich allerdings manchem Chavista zuhöre, gibt es doch eine ganze Menge Leute in VE die nichts sehen wollen und zu den eh schon abstrusen Theorien der „Regierung“ noch abstrusere hinzufügen, um nur ja nicht das Scheitern ihres Sozialismus einzugestehen. Die mit Abstand wildeste davon ist „Es ist doch alles bestens!“. Ja, genau, kein Kloopapier, Schlange stehen für Grundnahrungsmittel, jeder Besuch endet rechtzeitig, um vor Sonnenuntergang wieder zuhause zu sein, weils nachts zu gefährlich ist, entweder von Banditen oder von den Soldaten, die die Banditen fangen sollen, belästigt zu werden – aber „Es ist alles Bestens!“ …..solange es genug von denen gibt, ändert sich nichts.
    Viel Glück…..
    dd

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!