Provinzposse in Venezuela: Inhaftierter US-Filmemacher Timothy Tracy wieder in Freiheit

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Datum: 05. Juni 2013
Uhrzeit: 10:56 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Lächerliches und peinliches Verhalten des Regimes

Der vor wenigen Wochen in Caracas festgenommene und inhaftierte US-Filmemacher Timothy Tracy ist wieder in Freiheit und befindet sich laut einer Mitteilung des venezolanischen Innenministeriums bereits auf einem Rückflug nach Miami. Laut der Anwältin von Tracy gab es keine ausreichenden Beweise, die eine weitere Inhaftierung ihres Mandanten gerechtfertigt hätten.

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US-Präsident Barack Obama hatte bei seinem Besuch im zentralamerikanischen Land Costa Rica bereits auf die Lächerlichkeit der Vorwürfe aus Caracas hingewiesen. Der vom venezolanischen Geheimdienst festgenommene Tracy hatte sich legal im südamerikanischen Land aufgehalten und war sogar von der Nationalen Wahlkommission (CNE) als internationaler Wahlbeobachter akkredidiert. Der 1978 im US-Bundesstaat Michigan geborene Mann wollte einen Dokumentarfim drehen und hatte von den staatlichen Stellen die Erlaubnis dazu.

Der Vorwurf der venezolanischen Behörden lautete: Tätigkeit für einen ausländischen Geheimdienst. Der Mann habe Venezuela “in einen Bürgerkrieg stürzen” wollen. Bereits in der Vergangenheit wurde die Nachricht von der Festnahme angeblicher “US-Söldner” unter das Volk gestreut, Beweise für das lächerliche und peinliche Verhalten des Regimes gab es natürlich nicht.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Gast

    Ich würde sofort Strafanzeige gegen die marode Bande stellen,
    und Schadenersatz auf 20.Millionen $.

    • 1.1
      Annaconda

      Ja wo ist die Entschuldigung und Schadensersatz?Es geht doch nicht ,dass sie ständig willkürlich Leute verhaften nur weil sie aufgrund ihrer Paranoia durchdrehen und dies ständig nur als faux pas abgetan wird .Ein amerikanischer Staatsbürger,welcher einen Bekannten in Venezuela besuchte,wurde bei seiner Ausreise in Maiquetia von Sicherheitskräften zusammengeschlagen und verlor seinen Flug,nur weil sie ihn mit einem Drogenhändler verwechselten.Entschuldigung: Keine! Entschädigung für persönliche und materielle Schäden : Keine! Nur ein Fall von vielen,welche ein „schönes“ Reiseandenken aus Venezuela mitnehmen!

      • 1.1.1
        Annaconda

        Es wird noch lächerlicher: denn jetzt sagt der Maulheld von Maduro, sie hätten den „Gringo“ des Landes verwiesen! Nur um nicht eingestehen zu müssen,dass sie wie immer keine Beweise haben und das ganze nur Theater zur Ablenkung war.Fortsetzung der Schmierenkomödie!

  2. 2
    herbert merkelbach

    Da wird wohl die US-amerikanische Regierung ziemlichen Druck auf den schulabbrecher-Präsidenten ausgeübt haben. N.M. hatte auch keine Wahl als den Filmemacher freizulassen. Ich könnte mir vorstellen, dass die USA mit den Ölimporten gedroht haben, denn so naiv sind die Amis auch nicht um zu wissen, wie es in VZ wirtschaftlich aussieht.
    Man kann nur Shakespeare zitieren: Much ado about nothing – viel Lärm um Nichts.

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