Vereinte Nationen würdigen die Ernährungspolitik von Venezuela

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Datum: 17. Juni 2013
Uhrzeit: 10:48 Uhr
Leserecho: 14 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Außergewöhnliche Fortschritte bei der Bekämpfung und Beseitigung des Hungers bestätigt

Während der 38. Konferenz der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) in Rom hat das oberste Organ der Welternährungsorganisation die Ernährungspolitik des südamerikanischen Landes gewürdigt und außergewöhnliche Fortschritte bei der Bekämpfung und Beseitigung des Hungers bestätigt. Während einer kurzen Rede betonte Nicolás Maduro, dass dieser Erfolg maßgeblich dem verstorbenen Präsidenten Hugo Chávez zu verdanken sei. Dieser außerordentliche Mann hat nach seinen Worten fast sein ganzes Leben den Kampf gegen den Hunger gewidmet.

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Nach aktuellen Schätzungen der FAO gehört Venezuela mit Kuba, Nicaragua, Guyana, Peru und St. Vincent und die Grenadinen zu den Ländern, die außergewöhnliche Fortschritte bei der Reduzierung der Unterernährung erzielt haben (von 13,5% im Zeitraum 1990-1992 auf weniger als 5% im Zeitraum 2010-2012) . Caracas ist sicher, dass das Millenniums-Entwicklungsziel in Bezug auf Reduzierung des Hungers erreicht werden wird.

Maduro wies darauf hin, dass es in seinem Heimatland keine Nahrungsmittelknappheit gebe. Diese würde künstlich herbeigeführt, die Opposition und imperialistische Kräfte führen einen Wirtschaftskrieg gegen seine Regierung.

Die Würdigung der Vereinten Nationen stieß bei der Opposition auf harsche Kritik und wurde am Montag (17.) als skandalös bezeichnet. „Für uns ist es ein Skandal – ein Schlag ins Gesicht. Das venezolanische Volk leidet unter der schlimmsten Nahrungsmittelkrise und der höchsten Inflation seiner Geschichte. Diese Würdigung ist einfach unglaublich“, empört sich Julio Borges, Vorsitzender der Partei Primero Justicia („Gerechtigkeit Zuerst“).

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Kommentarbereich

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  1. 1
    pandora

    Traurig , dass sich auch die „Vereinte Nation“ so verarschen lässt …..

  2. 2
    jaspo

    ihr solltet den Artiklel mal zu Ende lesen, der Hunger wurde stark minimiert, durch verbilligte Lebnesmittel des MERCAL – wie das geschah – ist erstmal völlig unerhelblich. Sie haben zwar das Land völlig ruiniert, aber das steht für die FAO auf einem anderen Stern…. so gesehen ist die Würdigung erstmal gerechtfertigt, auch wenn ich es diesen Verbrechern nicht gönne…

    • 2.1
      herbert merkelbach

      Was nutzt es, wenn man angeblich den Hunger der ärmsten der Bevölkerung stark reduziert hat und dieser Teil der Bevölkerung aufgrund von 2 Abwertungen der Währung i. J. 2013 nicht mehr in der Lage ist, sich ädequat zu ernähren. Ich betrachte diesen Bericht als eine Farce; es wäre interessant zu erfahren, welche „kickbacks“ seitens der Regierung VZ flossen?

      • 2.1.1
        Eric

        In den subventionierten Mercal-Läden kann man laut „euronews“ eine 5-köpfige Familie ausgewogen und üppig für unter 100 Euro im Monat ernähren. Und 50% der Venezolaner gehen in einen solchen Laden, obwohl so ein Besuch nicht selten zum Tagesausflug ausartet.

      • 2.1.2
        Skeptiker

        100€ sind umgerechnet rund 820 BsF
        da ist nichts mit ausgewogen und üppig
        nicht mal im Mercal

      • 2.1.3
        Skeptiker

        @Eric
        gerade für dich gefunden
        Canasta Básica Familiar alcanzó los 11.131,03 bolívares en mayo
        alles klar?

    • 2.2
      pandora

      … dann hätten sie den Hugo ehren sollen , als es „angebracht“ war , als er den Ärmsten der Armen wirklich noch „unter die Arme griff“ !!
      Leider werden jetzt immer mehr Venezolanos vom Hunger geplagt – weil es kaum noch genug Lebensmittel gibt – und falls , man sich dann diese unter Strapazen „erstehen“ muss !
      Der Zeitpunkt dieser Würdigung ist ein „Schlag ins Gesicht der Venezolanos“ … und dabei bleibe ich . Basta !

  3. 3
    María Fernanda

    Ja, wenn sich die arme Bevoelkerung von aufgeweichten Hundekroketen ernaehrt, als Vortschritt bezeichnet – wirklich toll.

    • 3.1
      Annaconda

      Dank der Revolution essen die Armen keine Hundekroketten mehr! Denn die sind inzwischen zu teuer! 1kg ca.25-35Bsf.billiger ist es Pasta und Mayonaisse zu futtern,das macht schön satt und garantiert auch die „Rubensfigur“.Diese Adipositas wird dann mit Üppigkeit ,Wohlstand etc. verwechselt.

  4. 4
    Leo Rosenthal

    @Eric

    http://latina-press.com/news/156290-venezuela-lebensmittelpreise-stark-angestiegen/

    SETZEN; 6

  5. 5
    pandora

    Man schaue sich dieses Video an – so schauts aus – in den „hochgelobten “ sozialistischen Supermärkten
    ttps://www.facebook.com/photo.php?v=590278021006720&set=vb.482287418457825&type=2&theater
    ( Und das ist einer der wenigen , wo man fürs stundenlange Anstehen – noch was bekommt …. wenn auch nicht das , was man gerade möchte und braucht )

  6. Die FAO stützt sich auf Zahlen aus offizieller Quelle,sprich Propaganda der Regierung und nicht auf eigne Recherchen!.Somit ist natürlich alles in „Butter“ (übrigens gibt,s seit Moanaten auch nicht)nach offiziellen Angaben ist Venezuela ja auch führend im Umweltschutz!@Eric…..der Mindestlohn ist auf ca.63 Euro/Monat gesunken,im Mercal bekommst du nur minderwertigen Frass und kaum frisches Gemüse oder Obst,sollte sich eine Familie nur davon ernähren wird sie über kurz oder lang bestenfalls fehlernährt sein und schlechtenfalls früher versterben wegen Fettsucht,Herz-Kreislauferkrankungen,Diabetes etc. bedingt durch Karbohydrat und fettreiche (billige fette)Ernährung.Ausserdem kann man seinen ganzen Lohn ja nicht nur verfuttern,was ist mit Miete,Medizin,Kleidung,Erziehung etc.etc?Mit den Löhnen ist derzeit für die meisten nur ein Überleben, nicht aber Leben möglich.So nach dem Motto zuwenig zum Leben,zuviel zum Sterben.

  7. 7
    María Fernanda

    In je der Kriese in Venezuela sind die Verkaufszahlen von Hundefutter der Gruppe Polar angestiegen und nicht weil die Menschen ploetzlich ein Herz fuer Hunde haben. Ja natuerlich kann sich kein Mensch einen ganzen Sack davon listen. Aus diesem Grund verkauft man das auch lose.

    Das traugiste ist aber das es auf der Welt nur noch kaeufliche Organisationen gibt.

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