Bundes­ent­wick­lungs­mi­nister Dirk Niebel in Mexiko

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Datum: 21. Juni 2013
Uhrzeit: 09:57 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Minister wird Berufs­ausbildungs­zentrum CEDUAL eröffnen

Bundes­ent­wick­lungs­mi­nister Dirk Niebel (FDP) ist zu einer drei­tägi­gen Reise nach Mexiko aufge­brochen. Dort wird er am Freitag (21.) gemein­sam mit dem Gouver­neur von Puebla, Rafael Moreno Valle Rosas, dem Vorstands­vorsitzen­den der Schuler AG, Stefan Klebert und BDA-Präsident Dieter Hundt, das Berufs­ausbildungs­zentrum CEDUAL eröffnen.

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Das Berufs­bildungs­zentrum wurde von deutschen Unter­nehmen initi­iert und weit­gehend finan­ziert sowie von der Bun­des­re­gie­rung gefördert. Es bildet junge mexika­nische Fach­kräfte im Bereich der Industrie­mechanik aus. CEDUAL leistet einen Beitrag, die große Nach­frage nach qualifi­zierten Fach­kräften zu be­dienen und kann zugleich Vorbild für weitere Aus­bildungs­stätten in Mexiko sein.
Bun­des­mi­nis­ter Niebel betont: „Durch die Zu­sam­men­ar­beit mit der Privat­wirt­schaft ist es uns gelungen, mit geringen Mitteln einen Leucht­turn zum Aufbau eines Berufs­bildungs­systems in Mexiko zu legen. Im wirt­schaftlich auf­strebenden Schwellen­land Mexiko sind gut aus­gebildete Fach­kräfte eine Voraus­setzung für eine nach­hal­tige Ent­wick­lung des Landes. Das Berufs­bildungs­zentrum ist ein erfolg­reiches Beispiel für die Ein­bindung der Privat­wirt­schaft in konkrete Vor­haben der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit.“

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Die Unter­nehmen finan­zieren sowohl die Ausbildungs­kosten als auch ein Gehalt und die Sozial­leistungen der Auszu­bildenden. In Mexiko gibt es ein Interesse, ein System der beruf­lichen Aus­bil­dung nach deutschem Vorbild aufzu­bauen. Der Mangel an Fach­kräften wird als Wachs­tums­hemm­nis gesehen und gilt als eines der Haupt­pro­bleme für auslän­dische Investoren.

Die ent­wick­lungs­po­litische Zu­sam­men­ar­beit mit Mexiko als globalen Ent­wicklungs­partner hat einen hohen Stellen­wert für Deutsch­land. Neben der Stärkung des Bildungs­sektors bestehen Koope­rationen im Bereich des Umwelt- und Ressourcen­schutzes, dem Erhalt der Bio­di­ver­si­tät und im Bereich Erneuer­bare Energien. Während seiner Reise wird Dirk Niebel diese The­men in einem Gespräch mit dem mexika­nischen Umwelt­minister, Juan José Guerra Abud, aufgreifen. Im Mittel­punkt des Treffens wird die Zu­sam­men­ar­beit im Bereich Um­welt­schutz, ins­be­son­dere beim Abfall­management und der Altlasten­sanierung, stehen.

Mexiko ist nicht nur Empfänger von Ent­wicklungs­leistungen, sondern wird zuneh­mend auch zum Geber. So engagieren sich Deutsch­land und Mexiko in sogenannten Dreiecks­koopera­tionen in Bolivien, Ecuador und Paraguay. Sie treten dort gemein­sam als Geber auf und bringen ihre spezifischen Kompe­tenzen in die Projekte ein. Mexiko über­nimmt damit als aufstrebendes Schwellen­land zunehmend Ver­ant­wor­tung als globaler Ent­wicklungs­partner. „Deutsch­land und Mexiko arbeiten seit vielen Jahren eng und vertrauens­voll zusammen. Von dieser Partner­schaft auf Augen­höhe profitieren beide Seiten. Wir freuen uns, dass sich Mexiko selbst­bewusst und enga­giert in wichtige ent­wick­lungs­po­litische Dis­kussionen einbringt“, so Minister Niebel.

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