Fall Snowden – Bolivien: Maschine von Präsident Morales in Wien gelandet – Update

mo

Datum: 02. Juli 2013
Uhrzeit: 21:23 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)
► Verdächtigungen sollen unbegründet sein

Die Maschine des bolivianischen Präsidenten Evo Morales hat in der Nacht auf Mittwoch (3.) in Wien landen müssen. Frankreich und Portugal hatten ihren Luftraum für die Präsidentenmaschine geschlossen, die daraufhin in Österreich habe landen müssen. Grund für den Zwischenfall sind kursierende Gerüchte, dass sich der flüchtige US-Whistleblower Edward Snowden an Bord des Flugzeugs befinden soll.

mo

Morales hatte in Moskau das „Gas-Forum besucht und mitgeteilt, dass Bolivien bereit sei, dem ehemaligen CIA-Mitarbeiter Asyl zu gewähren. Die Regierung in La Paz gab bekannt, dass die Verdächtigungen über eine Anwesenheit von Snowden an Bord unbegründet seien.

„Dies ist ein Angriff der Vereinigten Staaten gegen das Leben von Präsident Evo Morales“, ereiferte sich Venezuelas Außenminister Elias Jaua. Ecuador bezeichnete den Vorfall als „“ungeheure Beleidigung“ und will eine „Sondersitzung“ der Außenminister der Union Südamerikanischer Nationen (UNASUR) einberufen.

Der 21-jährige ist inzwischen nur noch ein lästiger Flüchtling. In 21 Ländern hatte er um Asyl gebeten, die meisten Staaten haben ihm schon einen Korb gegeben. Brasilien will auf den Antrag erst gar nicht reagieren, Deutschland, Österreich, Polen, Spanien, Irland und Indien haben bereits abgelehnt.

Update 3. Juli
Nach 14 Stunden Wartezeit am Flughafen von Wien haben Frankreich und Portugal den Überflug genehmigt, ist die Maschine von Präsident Evo Morales ist nach La Paz gestartet.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden. Bildnachweis: Archiv

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Manni

    Tja, Andenhäuptling. Solltest das nächste Mal die große Klappe halten. Das zieht vielleicht bei den Kokokauern, aber nicht in Europa.

  2. 2
    Skeptiker

    “Dies ist ein Angriff der Vereinigten Staaten gegen das Leben von Präsident Evo Morales”
    der Mann ist Spitze :-)

  3. 3
    Der Bettler

    So ein Blödsinn !! Kein Mensch wollte was vom Kokabauer,sondern von dem
    eventuellen blinden Passagier,was ich auch nicht so richtig finde.Aber nun
    hat einer der korrupten Häuptlinge gesehen,daß sie nicht überall Narrenfreiheit haben,und das ist gut so.Entführung und Geiselhaft,da lachen ja die Hühner.Hätte ja auch in Wien tanken können,dann wäre der Tankstop
    auf den Kanaren hinfällig gewesen. UND Morales ist das selbe korrupte
    Ar……. als es Chavez war,der jetzt hoffentlich in der Hölle schmort.

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!