Lateinamerika – Fall Snowden: Unasur-Dringlichkeitssitzung in Cochabamba

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Datum: 05. Juli 2013
Uhrzeit: 07:49 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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► CIA hat die Schließung des Luftraums über mehreren europäischen Ländern angeordnet

Nach der außerplanmäßigen Zwischenlandung des bolivianischen Präsidenten Evo Morales am Dienstag in Wien (Österreich) hat am Donnerstag (4.) im bolivianischen Cochabamba (Provinz Cercado) eine Unasur-Dringlichkeitssitzung stattgefunden. Von den 12 Mitgliedsstaaten waren nur die Präsidenten von Argentinien, Bolivien, Ecuador, Surinam, Uruguay und Venezuela anwesend.

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Nach seiner Odyssee im europäischen Luftraum erwägt Morales die Schliessung der US-Botschaft in seinem Land. Nach seinen Worten habe er sich mit der Spitze seiner Partei getroffen und über das künftige Vorgehen beraten. „Wenn notwendig, werden wir die Botschaft der USA schliessen. Wir brauchen die Botschaft der Vereinigten Staaten nicht“, so Morales.

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Venezuelas Präsident Nicolás Maduro versicherte, dass der CIA die Schließung des Luftraums über mehreren europäischen Ländern angeordnet hat. Maduro ist bekannt für seine wirren Behauptungen, die bisher nie bewiesen werden konnten. Der 50-jährige Ex-Busfahrer will während seines offiziellen Besuchs in Belarus mehrere Telefonate durchgeführt haben und ein Minister von einem der vier Länder, die Morales ein Überflugverbot erteilt hatten, soll dabei mit ihm gesprochen habe.

„Ein Minister von einer dieser europäischen Regierungen erzählte mir persönlich, dass die CIA die Sperrung des Luftraums angeordnet habe. Er war überrascht und im Begriff sich zu entschuldigen Spaniens Regierungspräsident Mariano Rajoy soll sich in Acht nehmen, wenn er unseren Luftraum überfliegen will. Wir könnten ihn dann schnell zur Landung zwingen und seine Maschine auf Drogen oder illegale Gelder durchsuchen“, gab Maduro zum Besten.

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  1. 1
    J. Senkenberg

    Brasilien, Chile und Peru – die Länder, auf die es ankommt, sitzen zu Hause und lachen sich tot über den Coca-Bauern. Große Klappe wurde gestopft. Richtig so.

  2. 2
    Martin Bauer

    Was will denn der von Kuba eingeschleppte, ausländische Putschist nun schon wieder? Maduro selber ist die Inkarnation des Rechtsbruchs. Als gebürtiger Kolumbianer ist er grundsätzlich als möglicher Regierungschef Venezuelas durch die Verfassung ausgeschlossen, wie jeder nicht in Venezuela Geborene. Er darf nicht als Präsident nominiert werden und schon gar nicht an Präsidentschaftswahlen teilnehmen. Jede für ihn abgegebene Stimme ist ungültig, jedes von ihm im Namen Venezuelas gesprochene Wort und jede geleistete Unterschrift ist ein krimineller Akt von Amtsanmassung und Einischung in die inneren Angelegenheiten Venezuelas. Am besten den Halunken ausweisen. Die Kolumbianer werden sich freuen. Dort bliebe ihm nur, bei der FARC Unterschlupf zu suchen.

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