Zerstörte Pyramide in Peru: Ministerium stellt richtig

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Datum: 05. Juli 2013
Uhrzeit: 11:48 Uhr
Ressorts: Kultur & Medien, Peru
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Autor: Redaktion
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► Ungenauigkeiten über das Ausmaß und die Schwere der Schäden

Die Zerstörung einer Pyramide in der Ausgrabungsstätte „El Paraíso“, etwa 40 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Lima, hat Beachtung in der nationalen und internationale Presse gefunden. Einige dieser Meldungen zeigen jedoch Ungenauigkeiten über das Ausmaß und die Schwere der Schäden. Dies hat die Behörden zur Bekanntgabe weiterer Informationen veranlasst.

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Das Kulturministerium bestätigte, dass die Pyramide ohne vorherige Ankündigung von Kriminellen zerstört wurde. Dabei handelte es sich um ein Bauwerk in der Zone 12, in einem der vier Komplex von Paraíso. Die Bezeichnung der zerstörten Pyramide war die Wurzel der Verwirrung, da impliziert wurde, dass es 12 Pyramiden-Komplexe statt vier gab. Laut dem Ministerium ist die Ausgrabungsstätte in 12 Bereiche unterteilt und die Pyramide wurde in der Zone Nummer 12 zerstört.

Auf den ersten Blick sah die Pyramide wie ein Hügel aus, nur durch Erde und kleine Steinen bedeckt. Dieser Hügel wurde durch einen Frontlader und einen Bagger zerstört/abgetragen. Die Fundamente der Pyramide wurden nicht zerstört.

„Der Vorfall ereignete sich am Samstagnachmittag (29. Mai), zu einer Zeit, wo niemand arbeitet. Ein Gehege mit illegalen Zuchtschweinen war bereits Tage vorher vom Gelände entfernt worden. Ein Wächter, vom Ministerium für Kultur engagiert, befand sich in der Mitte des Komplexes. Der Vertreter eines gemeinnützigen Vereins, welcher das Projekt unterstützt, war derjenige, der den Alarm auslöste. Als die Polizei eintraf war die Pyramide Nr. 12 bereits abgerissen und die Beamten konnten verhindern, dass die Zerstörung fortgesetzt wurde. Die Kriminellen gaben nach Befragung bekannt, dass sie weitere zwei Pyramiden zerstören sollten“, erklärte das Ministerium.

In der archäologischen Stätte befinden sich noch drei Pyramiden, die noch nicht ausgegraben wurden. Allerdings können sie nicht als Hinweis für den Wiederaufbau des zerstörten Bauwerks dienen. Zwei Immobilien-Gesellschaften, E.I.R.L. und Alisol S.A.C, werden für die Tat verantwortlich gemacht. Laut Ministerium wollten sie ihre Betriebsfläche erweitern, ohne Beachtung der archäologischen Zone.

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