Tungurahua in Ecuador: Erhöhte seismische Aktivität

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Datum: 15. Juli 2013
Uhrzeit: 22:30 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Gefahr noch nicht vorüber

Die eruptive Aktivität des ecuadorianischen Vulkans Tungurahua bleibt auf einem mittleren bis hohen Niveau. Dies gab das Nationale Institut für Geophysik an der Nationalen Polytechnischen Schule (IG) in Quito am Montag (15.) in einem offiziellen Bulletin bekannt.

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Die Wissenschaftler wiesen darauf hin, dass aufgrund schlechter Wetterbedingungen keine ausreichenden Analysen möglich sind. Unter der vorherrschenden Wolkenschicht wurden „Wasserdampf-Emissionen mit Aschegehalt“ beobachtet. „Der Tungurahua befindet sich in relative Ruhe. Dies bedeutet allerdings nicht, dass die Gefahr vorüber ist“, erklärte Lourdes Mayorga, regionale Direktorin des Amtes für Katastrophenschutz während einer Pressekonferenz.

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Am Sonntag (14.) war der Vulkan Tungurahua ausgebrochen. Das IG sprach von “starken Explosionen” und “Emissionen von Lava und Asche”. Die wie Kanonenschüsse klingenden Explosionen waren bis nach Riobamba und Ambato (Entfernung 50 Kilometer) und in der 100 Kilometer entfernten Hafenstadt Guayaquil (Südwest)) zu hören. Über 200 Menschen wurden aus den gefährdeten Gebieten (Cusúa, Chacauco und Juive) rund um den Tungurahua evakuiert. Die regionalen Behörden hatten “Alarmstufe Orange” ausgerufen.

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Der 5.016 Meter hohe Tungurahua ist ein aktiver Schichtvulkan, der südöstlich von Ambato am Ostabhang der Anden Ecuadors liegt und das Amazonasgebiet überragt. In den frühen Morgenstunden des 17. August 2006 zeigte der Vulkan die stärksten Lavaausstöße seit 1999. Fünf Dörfer wurden verschüttet und verbrannt, sechs Menschen aus dem Dorf Palitahua kamen ums Leben, 13 wurden verletzt.

Update 16. Juli

Die eruptive Aktivität des Vulkans Tungurahua hat sich in den letzten Stunden erhöht. Das IG berichtet von einem „lauten Brüllen“, die Messstationen zeugen von einem Anstieg der seismischen Aktivitäten. „Aufgrund des schlechten Wetters in der Region ist eine visuelle Beobachtungen nicht möglich. Wir konnten allerdings eine Schlammlawine ausmachen, die sich durch die Schluchten auf Juive, Achupashal und Bilbao zu bewegt“, lautete das offizielle Bulletin der Behörden.

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