Peru: Landesweiter unbefristeter Ärztestreik

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Datum: 16. Juli 2013
Uhrzeit: 13:35 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Empörte Patienten in der Hauptstadt

In verschiedenen Städten des südamerikanischen Landes Peru haben am Dienstag (16.) rund 15.000 Ärzte mit einem unbefristeten landesweiten Streik begonnen. Als Grund für die Proteste nannten sie die Krise im Gesundheitssektor, ebenfalls fordern die Mediziner ein neues Vergütungsmodell und höhere Löhne.

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Laut César Palomino, Präsident der Vereinigung peruanischer Mediziner (FMP), sind landesweit mehrere Krankenhäuser geschlossen. Ein Notdienst werde nach seinen Worten allerdings aufrecht erhalten. Das Gesundheitsministerium (Minsa) hat den Streik für illegal erklärt und den Teilnehmern der kollektiven Arbeitsniederlegung mit Lohnabzügen gedroht.

Laut dem Sender „Radio Programas del Perú“ (RPP) kam es vor einigen medizinischen Zentren in der Hauptstadt Lima zu Empörung bei den Patienten. Diese waren teilweise über mehrere Stunden aus dem Hochland angereist und standen vor verschlossenen Türen.

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