Venezuela – Chile: Eier und Proteste gegen Capriles

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Datum: 19. Juli 2013
Uhrzeit: 11:26 Uhr
Leserecho: 12 Kommentare
Autor: Redaktion
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► "Chávez lebt, der Kampf geht weiter"

Hunderte Menschen haben am Donnerstag vor dem chilenischen Kongress gegen Venezuelas Oppositionsführer Henrique Capriles Radonski protestiert und diesen mit Eiern beworfen. Der 41-jährige besucht das südamerikanische Land und will unter anderem auf die angebliche Wahlfälschung der Regierungspartei in seinem Heimatland aufmerksam machen.

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„Chávez lebt, der Kampf geht weiter“, skandierten die Demonstranten in der Innenstadt von Santiago de Chile. Capriles konnte nur mit Hilfe der Polizei die Räumlichkeiten des Kongresses betreten. Der Gouverneur des Bundesstaates Miranda traf sich mit Abgeordneten der chilenischen Regierung, für den heutigen Freitag (19.) ist ein Treffen mit Präsident Sebastián Piñera geplant.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Gast

    Zutrauen würde ichs dem Busfahrer das er seine Berufs-Demonstranten
    los schickt ,um dann zu sagen 10.000 hätten gegen ihn demonstriert.

  2. 2
    pandora

    Da sieht man doch , dass diese Eierwerfer nicht richtig ticken !!!
    Chavez lebt – na klar , und ich bin Mickey Mouse
    ——–
    Der Mann ist tot , da nutzt es auch nix ihn dauernd zu erwähnen oder gar ganze Hauserwände , Mauern etc mit seinem ( nicht gerade schönen ) Bildnis zu verzieren ( verschandeln )

  3. 3
    Skeptiker

    auf Grund der Parolen ist wohl mehr als klar, woher dieser Auftritt kam

  4. 4
    María Fernanda

    Ich haette Ihn auch mit Eiern beworfen, dem fehlen diese sehr, sonst waere er mit dem Volk auf der Strasse und nicht beim Jammern wie ein Feigling.

    • 4.1
      pandora

      Das einzigste Volk auf der Straße , was ich hier sehe , ist das Volk , was stundenlang nach Lebensmitteln ansteht !!!!
      Der Rest nimmt hin ..was ihrer Meinung nach nicht zu ändern ist .
      So sieht es doch aus – in VE .
      Capriles versucht – auf legalem Weg – andere Länder davon zu überzeugen , dass in VE was ganz gewaltig schief läuft .
      Was sollte er denn Ihrer Meinung nach tun ?
      Dampfplaudern , um sich schießen , Krawalle anzetteln ??????
      Dann wäre er – sofort – weg vom Fenster , definitiv :

    • 4.2
      Marvin Scott

      Natürlich, und dazu muss man nach Chile reisen, denn wo gibt es in V noch Eier?

  5. 5
    Marco_Calde

    Naja, dort geht es schon um ein bisschen mehr als nur Chavez.

  6. 6
    Caramba

    @pandora
    Was zu tun ist, darauf muss Herr Capriles und vor allem die Venezolaner schon selber kommen – Beispiele gäbe es allerdings schon, genügend, wie ein Volk sich mit null oder minimalem Blutvergiessen einer ungeliebten unrechtmässigen Regierung entledigt. Von Ghandi über den Mauerfall und den Montagsdemonstrationen bis zum arabischen Frühling z.B. in Tunesien könnte man sich ansehen, wie man friedlichen Protest durchschlagend organisiert……
    Einig sein dürften wir uns ja wohl darüber, dass mit legalen Mitteln diese Clique nie von der Macht zu trennen sein wird, da sie die „legalen“ Institutionen in VE fest in der Hand haben, sh. die tolle „Stimmenauszählung“ .
    Was auch immer am Ende zum Ziel führt, ich glaube nicht, dass Herrn Capriles ausgedehnte Südamerika-Reisen viel dazu beitragen wird. Die „bolas“ die sich meine Vor-Posterin für Capriles wünscht, wünsche ich mir für die Venezolaner allgemein – sie werden das ändern, oder niemand.
    Saludos
    dd

    • 6.1
      HCF

      Montagsdemonstrationen und Mauerfall in DE dienen allenfalls als Beispiele für „Umsturz“ mit friedlichen Mitteln ganz ohne Blutvergießen. Ich gebe zu bedenken, dass es ganze 40 Jahre pseudosozialistischer Misswirtschaft gebraucht hat, diese friedlichen Proteste zu initiieren und den Wandel zu erzwingen. Wie lange soll es dann in VE dauern, angesichts dieser Mentalität, mit der das Volk die gegenwärtige Situation erduldet, wegdiskutiert, ignoriert, sich damit als unvermeidlich abfindet….?

  7. 7
    babunda

    wenn V snowden aufnimmt gibt es eh dann kein benzin mehr und die roten bonzen können nicht mehr in usa einkaufen gehen, regierungen bekommen kein visum mehr, dann wir die richtige revolution in V beginnen.

  8. 8
    Skeptiker

    so lange sich die Einstellung der Venezolaner „lass das mal die anderen machen“ nicht ändert, wird sich hier überhaupt nichts ändern; weder friedlich noch mit Gewalt

  9. 9
    María Fernanda

    Traurig man hat genug Bolas um sich im Supermarkt mit den Frauen um ein Stueck Butter zu pruegeln, aber diese fehlen, wenn Sie doch auf die Strasse gehen wuerden, um da fuer zu kaempfen, das sich Ihre Frauen nicht mehr um die Grundnahrungsmittel streiten muessen.

    Venezulaner sind Feiglinge mit einer grossen Klappe und wie jeder Feigling warten alle nur das die Probleme andere fuer sie erledigen.
    Capiles ist das beste Beispiel.
    Ich kann mich nur noch ueber diesen Typen im Trainingsanzug lustig machen und warte noch darauf das er zu seinen Jammertouren mit rosa Jogginghose mit der Aufschrift Bebe fliegt. Vieleicht kappiert dann auch der letzte Venezulaner das dieser Typ nur ein Trottel ist.
    Aber wie ich die Venezulaner kenne, wuerden sie das auch noch toll finden.

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