Venezuela: Zinssatz für Petrocaribe-Abkommen vor Erhöhung

pet

Datum: 03. August 2013
Uhrzeit: 13:44 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)
► Offiziell nicht bestätigt

Nach Berichten dominikanischer Medien will Venezuela den Zinssatz für das aus dem Petrocaribe-Abkommen gelieferte Öl erhöhen. Offiziell wurde dies bisher nicht bestätigt. Das Abkommen erlaubt Käufe der Mitgliedsstaaten zum Marktpreis, aber nur 40 % müssen bei einem Ölpreis von über 100 US-Dollar innerhalb einer Frist von 90 Tagen gezahlt werden. Der Rest kann über 25 Jahre zum Zinssatz von zwischen 1 und 2 Prozent geschuldet werden.

pet

Nach unbestätigten Berichten soll Caracas den Zinssatz ab Oktober auf 2-4 Prozent erhöhen. Der Grund dafür soll ein Anstieg bei den administrativen Kosten (Darlehen, Refinanzierungskredite) sein.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden. Bildnachweis: Archiv

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Herbert Merkelbach

    Die Behauptung, die Erhöhung des Zinsfusses aufgrund von gestiegenen administrativen Kosten ist doch als reiner Vorwand zu erklären. Jahrelang wurden die Öllieferungen an bestimmte Länder zu nicht marktgerechten Bedingungen/Preisen geliefert. Die illegitimierten Regierung in Caracas weiß nicht, wie sie alle ihre Projekte finanzieren soll, keine neuen Kredite mehr von der chin. Regierung erhält und die Öllieferungen auch nicht die notwendigen Gelder herbeibringen. Der Regierung in VZ fehlt einfach das Geld. Ich bin bestimmt kein Mensch, der sich zu Spekulationen nötigt. Was wäre, wenn in dieser Situation die US-amerkanischen Ölimporte von den Amerikanern gestoppt würden? Das wäre das AUS für Maduro und Genossen. Das beste Beispiel war 1992, als die amerikanische Regierung den Weltölmarkt mit Rohöl überschwemmte und auf diese Art der damaligen sowjetischen Regierung den Todesstoß zufügte, ohn e jemals einen Schuss abgegeben zu haben. Ich meine, Chávez und auch Maduro haben den USA so manche Beleidigung an den Kopf geworfen. Das wird sich eines Tages noch rächen.

    • 1.1
      gerda müller

      tatsache ist, dass don regalon hcf die karibischen länder als freunde kaufen wollte und ihnen dafür diese vorzugsbedingungen gab.
      die lassen die kohle auf ihren konten stehen, denn billigeres geld als zu 1% im jahr gibt es nirgendwo auf unserer welt.

      gleichzeitig muss der staat auf den internationalen finanzmärkten das fehlende geld auf nehmen und bezahlt dafür pro jahr 12,75% zinsen.

      diese zinspapiere werden in new york gehandelt, aber im staat venezuela werde diese papiere nur an mitglieder der regierenden partei angeboten.
      die können dann durch den ofz. wechselkurs und schwarzmarktkurs miliarden an dollar einstreichen ohne einen finger zu rühren.

      dagegen läuft das schöne land den bach runter, weil der staat kein geld und keine devisen hat.

      aber das geilste ist doch noch, dass noch immer so viele idioten diesem system nach 14 jahren machtmissbrauch ihre stimme geben.

  2. 2
    der Reisende

    hoffentlich der Angsthase von Obama stellt morgen der Kauf von venezulanischen Oel ein uns verkauft auch kein Benzin mehr an Venezuela.

  3. 3
    Der Bettler

    Man sieht doch,daß nur eine kleine Maßnahme der USA das Aus für Venezuela bedeuten kann.Das Land ist sowas von Pleite,bis auf die Regierungsschmarotzer,die haben alle ihr Schäfchen im Trockenen.Ich hoffe
    doch daß dem einen oder anderen das Vermögen noch eingefroren werden kann.

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!