Panama – Kuba: Panzerabwehr-Granaten entdeckt

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Datum: 11. August 2013
Uhrzeit: 08:23 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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► Schmuggelware aus dem kommunistischen Bruderstaat

Bei der Untersuchung des aus Kuba kommenden und seit Wochen festgesetzten nordkoreanischen Schiffes haben die panamaischen Behörden weitere Container mit scharfer Munition entdeckt. Nach Angaben der ermittelnden Staatsanwaltschaft wurden bei den jüngsten Untersuchungen mehrere Kisten mit Panzerabwehr-Granaten gefunden. Weitere Container wurden aus Sicherheitsgründen nicht geöffnet. Am Dienstag (13.) werden Experten des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen erwartet, die die militärische Schmuggelfracht inspizieren werden.

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Auf dem seit Juli beschlagnahmten nordkoreanischen Frachter “Chon Chon Gang” wurden in den letzten Wochen bereits Sprengstoff und scharfe Artillerie-Munition gefunden. Das Schmuggelgut war unter Tonnen von Zucker versteckt und nicht deklariert. Laut dem kommunistischen Regime auf Kuba sollten sich auf dem Schiff nur “reparaturbedürftige Waffen” befinden.

Obwohl bisher nur etwas mehr als die Hälfte des Frachters überprüft wurden, konnten bereits zwei Flugabwehr-Raketenbatterien “Wolga” und “Petschora”, neun zerlegte Raketen, zwei Mig-21-Kampfjets, sowie 15 Triebwerke für diesen Flugzeugtyp und fünf blau lackierte Militärfahrzeuge, von denen drei als mobile Kommandozentralen für den Abschuss von Raketen ausgerüstet sind, entdeckt werden.

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  1. 1
    Martin Bauer

    Es zeichnet sich ja schon lange ab, dass reaktionäre Kräfte aus Russland , der Ukraine, den greisen Machthabern Kubas und einigen geistig Umnachteten der Linkspartei von einem neo-bolschewistischen Weltreich träumen und dafür auch zunehmend über Leichen gehen. Entsprechende Informationen erhalte ich schon seit Jahren aus mehreren Ländern des ehemalige Sowjet-Imperiums. Die jüngsten Waffenfunde auf kubanischen Schiffen sowie der Besuch russischer Marineeinheiten in Kuba unterstreichen dies nachhaltig. Die brutale Bevormundung Venezuelas durch de-facto Besatzer aus Kuba, Russland und nicht zuletzt auch aus dem Iran sind in diesem Zusammenhang Besorgnis erregend. Dort ist nicht zuletzt der Ausbau der iranischen Präsenz skandalös. Auch wenn diese mit dem Kommunismus nichts am Hut haben, lassen sie sich doch mit deren Anhänger ein, in Namen des gemeinsamen Hasses auf alles Liberale und Menschliche. Iraner führen in Venezuela weitgehend unbehelligt kriminelle Unternehmen im Namen ihres fanatischen „Gottesstaates“, behandeln einheimische Arbeiter wie Sklaven, welche sie beim geringsten Widerspruch abknallen wie lepröse Schweine. Unter dem kolumbianischen Putschisten Maduro haben Mörder „im Namen Allahs“ noch mehr Narrenfreiheit als vorher. Allein in diesem Jahr sind derartige 33 Morde belegt, bei unbekannter Dunkelziffer.

    Es wird Zeit, dass man nicht mehr nur zuschaut, sondern endlich etwas unternimmt. Militante, mordende Kommunisten haben genauso wenig Berechtigung zu leben wie militante, mordende Muslime. Auf dem Müll der Geschichte mit ihnen, bevor sie Gelegenheit haben, wirklich Geschichte zu schreiben!

    Und wenn, laut Pressemeldungen, in Deutschland Gregor Gysi unlängst verlauten lies, als eventueller Aussenminister würde ihn seine erste Reise nach Venezuela führen, so zeigt dies sehr deutlich, wess Geistes Kind er ist und wie weit seine Skrupellosigkeit geht. Mit Demokratie hat dieser Mann genauso wenig im Sinn wie der Rest seiner Partei.

    Und letztendlich lassen ja auch auf LatinaPress als Kommentatoren Leute Hochrufe auf sadistische, kommunistische Massenmörder los, deren Demokratieverständnis dem der LINKEN entspricht. Ethische und politische Äußerungen dieser Art, ohne Verblendung und Protektion durch reaktionäre linke Kräfte, würde in Deutschland als faschistische Neo-Nazi Verbrechen verfolgt und verurteilt.

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