Fünfzehn Tote in der mexikanischen Stadt Acapulco

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Datum: 14. März 2010
Uhrzeit: 09:57 Uhr
Ressorts: Mexiko, Panorama
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Sechs Polizisten wurden bei einem bewaffneten Überfall in Acapulco getötet, neun weitere geköpfte Leichen mit mehreren Einschusslöchern am ganzen Körper augefunden. Nach Angaben der Behörden sind rivalisierende Drogenkartelle für die Morde verantwortlich. Damit wurden alleine dieses Wochenende 25 Menschen im südlichen Bundesstaat Guerrero ermordet.

Guerrero und der benachbarte Bundesstaat Michoacan stehen in weiten Teilen unter der Kontrolle von „La Familia“, einem der größten und brutalsten Drogenkartelle Mexikos. Sie liefert sich seit Jahren heftige Kämpfe mit rivalisierenden Kartellen um die lukrativen Schmuggelrouten für Drogen in die USA. Im Krieg der Kartelle untereinander und bei der Offensive des Staates gegen das organisierte Verbrechen starben in den vergangenen drei Jahren mehr als 15.000 Menschen. Obwohl die Regierung tausende von Soldaten im Einsatz hat, gelingt ihnen keine Kontrolle über die mit modernsten Waffen ausgerüsteten Drogenbanden.

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