Kuba – Nordkorea: Waffenschmuggel unter Kommunisten wird teuer

dr

Datum: 16. August 2013
Uhrzeit: 14:06 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)
► Eklatant gegen bestehende Gesetze verstoßen

Die Waffenschmuggel-Affäre zwischen den kommunistischen Bruderstaaten Kuba und Nordkorea wird teuer. Nach Angaben der Betreiber des Panamakanals muss Nordkorea, eines der ärmsten Länder der Welt und am Rande des wirtschaftlichen Zusammenbruchs stehend, mit einer Geldbuße bis in Höhe von 1 Million US-Dollar rechnen.

dr

„Hier wurde eklatant gegen bestehende Gesetze verstoßen. Der Panamakanal gilt als sichere Passage für den internationalen Schiffsverkehr und die Auflagen dafür sind unmissverständlich. Für diese Art des Waffenschmuggels haben wir wenig Verständnis und uns ist es egal, um welche Art von Waffen es sich im einzelnen handelt. Die deklarierten Geldbußen durch die Behörden reichen von 10.000 bis 100.000 US-Dollar für schwere Verletzungen und bis zu 1 Million für sehr ernste Verstöße. Diese Aktion war sehr ernst und wird entsprechend gebüßt werden“, gab Kanal-Administrator Jorge Quijano in einer Pressekonferenz bekannt.

Auf dem seit Juli beschlagnahmten nordkoreanischen Frachter “Chon Chon Gang” wurden in den letzten Wochen Sprengstoff, scharfe Artillerie-Munition, Flugabwehr-Raketenbatterien “Wolga” und “Petschora”, neun zerlegte Raketen, zwei Mig-21-Kampfjets, sowie 15 Triebwerke für diesen Flugzeugtyp und fünf blau lackierte Militärfahrzeuge, von denen drei als mobile Kommandozentralen für den Abschuss von Raketen ausgerüstet sind, entdeckt worden. Das Schmuggelgut war unter Tonnen von Zucker versteckt und nicht deklariert.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Herbert Merkelbach

    Mal abgesehen von den „obsoleten“ Waffen, die sich an Bord des nordkoreanischen Frachters befanden, die größte Unverantwortlichkeit des Castroregimes war es, auf diesem Schiff auch „scharfe Munition“ zu verfrachten und dann auch noch durch eine sehr vielbefahrene internationale Wasserstraße zu befördern. Ich möchte mir nicht ausmalen was hätte geschehen können, wäre es zu einer Havarie im Panamakanal gekommen!!
    Meiner Meinung nach ist eine angedeutete Strafe von bis zu US$ 1 Mio. viel zu wenig. Geldstrafe und die Aussperrung kubanischer und nordkoreanischer Schiffe der Benutzung des Kanales wäre m. E. die logische Konsequenz.

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!