Venezuela zieht Botschafter aus Kairo ab

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Datum: 16. August 2013
Uhrzeit: 20:11 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Genug der Staatsstreiche, genug der Spaltung

Aus Protest gegen die Gewalt und die Entmachtung von Präsident Mohammed Mursi hat die venezolanische Regierung am Freitag (16.) ihren Botschafter aus Ägypten abgezogen. Gleichzeitig forderte Präsident Nicolás Maduro , dass der abgesetzte Präsident Mursi sein Amt wieder erhalten müsse.

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„Ich habe beschlossen, unseren Botschafter aus Kairo abzuziehen“, so Maduro während einer öffentlichen Veranstaltung in Caracas. „Präsident Mursi muss wieder in sein Amt zurückkehren und dann beginnt ein Prozess der nationalen Aussöhnung der Menschen in Ägypten. Genug der Staatsstreiche, genug der Spaltung“, fügte er hinzu.

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  1. 1
    Marvin Scott

    Maduro sollte die Klappe halten, Er macht sich nur lächerlich mit seinem Statement. Es geht in Ägypten nicht um Ruhe und Ordnung sondern darum, ob dieses Land wie der Iran unter die Fuchtel von radikalen Geistlichen kommt. Zum Glück schritt die Armee ein, um dem Land eine Chance für eine moderne Verfassung zu geben. Falls die USA nun ihren Botschafter ebenfalls abziehen würde, schickt Maduro den seinen bestimmt wieder zurück. Logisch oder?

  2. 2
    Martin Bauer

    Was glaubt Maduro denn eigentlich, unter welche Kategorie von Schwerverbrechern er selber fällt, wie wie er einmal endet? Am besten, er beginge gleich Harakiri…! Und auf das rote Pack, das Venezuela als „Botschafter“ in andere Länder schickt, können diese gerne verzichten. Lediglich in Kuba und Nord Korea wären die gut aufgehoben.

  3. 3
    Skeptiker

    Genug der Staatsstreiche, genug der Spaltung

    mehr gibt es nicht zu sagen

    • 3.1
      Martin Bauer

      Naja, wenn ein noch so demokratisch gewähltes Staatsoberhaupt die Demokratie abzuschaffen versucht, muss es weg. Notfalls mit Gewalt.

      In der islamischen Welt sind es Millionen, die das Mittelalter noch vor sich haben und jeden Andersdenkenden ermorden wollen. Ihre eigenen Landsleute und Glaubensbrüder verlieren zusehends die Geduld. Und das ist gut so. Gelöst werden muss der Konflikt in jedem Fall. Je später eine Lösung kommt, um so blutiger wird sie verlaufen. Das ist klar erkennbar.

      Und in Venezuela ist ein ausländischer Putschist an der Macht. DER muss in jedem Fall vor Gericht, falls er seine unvermeidliche Absetzung überleben sollte.

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