Haiti – Venezuela: Maniok, Reis und Kaffee für Öl

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Datum: 25. August 2013
Uhrzeit: 14:37 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Brachliegender Agrarsektor soll wiederbelebt werden

Das haitianische Ministerium für Landwirtschaft hat am Donnerstag (22.) angekündigt, dass die Regierung einen landwirtschaftlichen Sanierungsplan für die nächsten drei Jahre genehmigt hat. Dadurch soll der brachliegende Agrarsektor des Nachbarlandes der Dominikanischen Republik wiederbelebt werden. Die verarmte Karibiknation will mit Lebensmitteln die Öllieferungen zum Vorzugspreis aus dem Petrocaribe-Abkommen bezahlen.

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Laut Landwirtschaftsminister Thomas Jacques will Haiti sowohl seine lokale Produktion erhöhen und innerhalb von drei Jahren in der Lage sein, landwirtschaftlichen Erzeugnisse im Wert von 12 Millionen US-Dollar zu exportieren.

Während seines offiziellen Besuches (26. Juni) in Haiti hatte Venezuelas Präsident Nicolás Maduro bereits bekräftigt, die Öllieferungen zum Vorzugspreis fortzusetzen. “Wir haben eine moralische und historische Schuld zu diesem Land. Diese kann nicht mit Geld, sondern nur mit dem Herzen und mit der Liebe bezahlt werden”, so Maduro. Er erinnerte daran, dass der damalige haitianische Staatspräsident Alexandre Sabès Pétion im Jahre 1816 den “venezolanischen Patrioten” tausende Gewehre für den Unabhängigkeitskampf gegen Spanien geliefert habe. Offiziell hat das erdölreichste Land der Welt 94% der öffentlichen Investitionen in Haiti finanziert.

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  1. Auch Venezuela hat „brachliegendes Land“ denn wir haben es früher selber angebaut und gehabt und mussten es nicht importieren.Verrückte Politik. Dem Ausland Arbeit geben,dafür zahlen, sogar in der USA und selber alles Eigene ins Bankrott treiben

  2. 2
    VE-GE

    Guillermo@ so ist es leider….verstehen tut das keiner….es wird halt so gemacht. Man braucht nur die eigene Kaffeeplantagen sich in Venezuela anschauen……die benoetigen dringends capital usw. aber nix passiert aber anderen Laendern helfen. Jetzt nicht falsch verstehe jeder braucht mal hilfe ok aber was hier in V abgeht ist mit worten garnicht mehr auszudruecken !

  3. 3
    pandora

    Haiti – ein so armes Land , wo der Hunger an der Tagesordnung steht , will / soll Lebensmittel für Venezuela produzieren …. makaber , grotesk – eine Schande !!! Die ven. Regierung sollte sich in Grund und Boden schämen ( in VE gibts riesige Ländereien , welche brach liegen , seit sie verstaatlicht wurden- und Leute zum arbeiten gibts mehr als genug )
    Aber nein , VE hat ja Öl und fühlt sich damit wie „Gott“ ( obwohl es schon für Jahre im Voraus verhökert wurde )

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