Nahrungsmittelkrise in Venezuela: Medien sollen sanktioniert werden

Venezuela

Datum: 30. September 2013
Uhrzeit: 12:23 Uhr
Leserecho: 10 Kommentare
Autor: Redaktion
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In Venezuela herrscht eine galoppierende Inflation und die Bevölkerung leidet unter einem gravierenden Mangel bei der Versorgung mit bestimmten Nahrungsmitteln, Medikamenten und grundlegenden Gütern. Die linksgerichtete Regierung von Nicolás Maduro leugnet diese Tatsache und hat die Generalstaatsanwaltschaft dazu aufgefordert, Medien zu sanktionieren, die über eine „angebliche“ mangelnde Versorgung berichten.

Venezuela

Maduro bezeichnet das Verhalten einiger Medien als „Propaganda-Krieg“ und „psychologische Kriegsführung“. Vizepräsident Jorge Arreaza betonte, dass in Venezuela nichts fehle. „Wir haben keine Kenntnisse davon, dass Fleisch, Huhn, Milch, Zucker, Öl, Margarine, Kaffee oder Toilettenpapier fehlt“, erklärte der Schwiegersohn des verstorbenen Präsidenten Hugo Chávez.

Oppositionsführer Henrique Capriles Radonski kritisierte die Drohungen gegenüber unabhängigen Medien. „Diese korrupte und illegitime Regierung ist besessen und versucht mit allen Mitteln, die Wahrheit zu vertuschen. Die unabhängige Presse berichtet über die Katastrophe im Land und soll nun zensiert werden“, twitterte der 41-jährige Gouverneur des Bundesstaates Miranda. Trotz der strengen Kontrollen über alle Sektoren hat die Regierung bisher immer noch keinen Weg aus der Krise gefunden. Die Auswirkungen der sozialistischen Misswirtschaft sind offensichtlich und beginnen sich immer stärker und negativ auf das Leben der Bürger auszuwirken.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Martin Bauer

    Der bekloppte Busfahrer kopiert immer authentischer das Verhalten von Regierungen wie die Nordkoreas, Kubas und einst solcher hinter dem früheren Eisernen Vorhang. Seit Wochen gehen Gerüchte, dass sämtliche Reisepässe als ungültig erklärt werden sollen, die von Parteibonzen natürlich ausgenommen. Wie erklärte einmal ein ähnlich gepolter roter Verbrecher: „Niemond hot die Obbsischt eene Mauer zu baun.“

    • 1.1
      Caramba

      Logo.
      Das war und ist der Plan der Herren Castro.
      Es läuft doch wie aus dem Lehrbuch für kommunistische Machtübernahme….Wahlbetrug, lächerliche aber patriotische Lügen in den Reden (Opium fürs Volk), alle Hetze und alle Schuld dem bösen Klassenfeind, nebenbei Gleichschaltung der Medien, Verstaatlichung der Produktion, Beschränkung der Devisenfreiheit, Beschränkung der Reisefreiheit (kommt noch), Abschaffung des Mehr-Parteien-Systems (spätestens wenn Capriles verhaftet wird), überzogener Personenkult (Wir sind Chavez, Chavez lebt)……..
      Das fällt dem Busfahrer ja nicht alles selber ein, muss es auch nicht, Raoul sagt ihm schon, wie´s geht, via Cabello, und was der nicht weiss, können sie ja von Marx bis Mao nachlesen. Alles eigentlich recht offensichtlich.
      Ich hab mich nur immer gefragt, wie ein Volk so blöd sein kann, auf eine Wiederholung reinzufallen…..aber die Venezolaner überraschen mich täglich neu.
      Buenas Noches, Venezuela…..

  2. 2
    hombre

    hoffentlich hat ein solches Volk genug zu saufen um dieses Land nur im Delierium ertragen zu können…

  3. 3
    Der Bettler

    Das haben sie. Rum und Cola ist so ziemlich das einzige,wo man sich nicht anstellen muss,oder rationiert ist.Venezuela sich schön zu saufen,ist alles z.Z. kein Problem.

    • 3.1
      Mango

      Ja,aber mit dem cerveza wird es knapp, und zum Teil muss man schon für 222 ml. 10,00 bis 14,00 Bolo zahlen, nebenbei geht den Brauereien langsam das Grundmaterial aus.

      • 3.1.1
        Mango

        Rohstoffe zum brauen, und nicht Grundmaterial habe ich gemeint

  4. 4
    hombre

    da wird man dann zur polnischen „Saufstrategie“ übergehen…wie, Vodka mit Methylalkohol versetzen, ist billiger als eine Kiste Bier und hat eine Nachhaltigere Wirkung…
    Wer lieber „links“ bleibt wird sich auch dieser Technologie nicht verwehren…

    Dummheit ist mit nichts zu bekämpfen!

  5. 5
    alexandro

    Das es der Chavezbrut an nichts fehlt glaube ich sofort

  6. Dann müssen sie eben auch alle unter Hausarrest stellen…..denn sobald man einkaufen geht oder andere Dinge tätigt,erfährt man eh alles….und was in Venezuela noch immer sehr gut funtkioniert ist „Radio Bemba“,also die Nachricht ,welche von Mund zu Mund in Blitzesschnelle umgeht! Wie wollen sie das verhindern???? Maulkorb für die ganze Bevölkerung? Und alle Taschenrechner verbieten,damit keiner ausrechnen kann ,wie wenig die Meisten verdienen im Vergleich zu den Preisen, der vorwiegend importierten Produkte.Der Mindestlohn macht gerade noch 46 Euro im Monat aus….!!!!!!!Und ein Profesioneller kommt gerademal auf 120-200 Euro!!! Gracias Comandante für das schöne Erbe!

  7. 7
    Marvin Scott

    Ist doch alles logisch: Die Linken haben noch nie etwas Rechtes getan.

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