Venezuela: USA weisen drei Botschaftsangehörige aus

Botschaft

Datum: 02. Oktober 2013
Uhrzeit: 06:59 Uhr
Leserecho: 6 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Retourkutsche aus Washington

Die USA haben als Reaktion auf die Ausweisung von drei US-Diplomaten aus Venezuela drei venezolanische Botschaftsangehörige des Landes verwiesen. Nach Angaben des Außenministerium in Washington handelt es sich dabei um den Geschäftsträger Calixto Ortega, zweite Sekretärin der Botschaft, Mónica Alejandra Sánchez Morales und den Konsul in Houston, Marisol Gutiérrez de Almeida. Die drei Diplomaten haben nun 48 Stunden Zeit, um die USA zu verlassen.

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Bereits am Montag (30.) hatte Venezuelas linker Staatschef Nicolás Maduro drei US-Diplomaten des Landes verwiesen. Er warf den Angehörigen US-Botschaft vor, zusammen mit Mitgliedern der Opposition in „Sabatoge-Akte“ verwickelt zu sein. „Yankees go Home! Raus aus Venezuela!“, rief Maduro am Montag bei einer Armee-Veranstaltung im Nordwesten des Landes.

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  1. 1
    Skeptiker

    Kindergarten
    aber auf beiden Seiten
    sollen die doch endlich mal Nägel mit Köpfen machen
    kann doch nicht so schwer sein, einem die Abhängigkeit deutlich klar zu machen

  2. 2
    Der Bettler

    Das verstehe ich auch nicht. Die USA ist doch auf das bisschen Öl von
    Venezuela gar nicht angewiesen.Warum um Himmels willen nehmen sie es noch ab,und liefern noch Benzin ins Land ? Stoppen die alles,ist die Staatspleite entgültig da.

    • 2.1
      Herbert Merkelbach

      Eine US-amerikanische Senatorin hat bereits darauf hingewiesen, dass sich die USA vom venezolanischen Öl verabschieden und anstatt dessen vermehrt das kanadische Öl aus den Ölsandgebieten in Alberta beziehen sollten. Sie befürwortete auch das XLKeystone-Projekt, die Erdöl-Pipeline aus den Ölfördergebieten Kanadas an die US Golfküste.
      Ich meine, wenn bereits US Senatoren „laut denken“, dann wird in absehbarer Zeit etwas geschehen.
      Bereits zu Chávez Lebenszeit hatte die damalige Außenministerin der USA, H. Clinton, Herrn Chávez deutlich zu verstehen gegeben, er sollte sich in seinen Pöbeleien in Bezug auf die USA mässigen. UND Chávez schrie danach nicht mehr so laut.

    • 2.2
      der Reisende

      wer braucht den wen ? Venezuela a USA oder USA a Venezuela. Obama dieser Weihnachtsmann soll mal Naegel mit Koepfen machen mal schauen wie lange das geht bis die Leute auf die Strasse gehen.

      • 2.2.1
        Martin Bauer

        Weder in den USA noch in Europa beschäftigen sich Politiker oder gar die Bürger mit Venezuela. Verschwände es morgen von der Erdoberfläche, in kaum einer Demokratie würde man es vermissen. Ausgenommen sind da lediglich einige Neo-Imperialisten aus der Gysi-Wagenknecht Partei, die von einem neuen Bolschewijken-Reich träumen. Aber die haben mit Demokratie auch nichts am Hut

  3. 3
    Martin Bauer

    Wenn Maduro unerwünschte Ausländer aus Venezuela raus haben will, dann soll er selber mit gutem Beispiel voran gehen, zurück in sein Heimatland.
    Nur um nicht missverstanden zu werden: Kolumbianer sind mir generell sehr angenehm und willkommen. Den übergeschnappten Putschisten Maduro aber sollten sie in eine eigene Irrenanstalt sperren, anstatt ihn Venezuela zu überlassen.

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