Ecuador: „La Noche Cuencana“ lockt Besucher in die Anden-Stadt

Datum: 04. Oktober 2013
Uhrzeit: 07:09 Uhr
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Autor: Redaktion
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Am 3. November begeht die ecuadorianische Stadt Cuenca den 193. Jahrestag der Unabhängigkeit. Dann zieht es wieder Besucher aus der ganzen Welt in die Anden-Stadt, zu den prächtigen Militärparaden, einem Einkaufsbummel über den folkloristischen Kunsthandwerksmarkt und den traditionellen Umzügen. Doch das wahre Spektakel beginnt bereits einen Tag zuvor, bei einer der berühmt-berüchtigten „Noches Cuencanas“, den Nächten Cuencas.

La Noche Cuencana, das ist die Art, wie Cuenca seine Feste feiert: bunt, ausgelassen und mit schillernden und berauschenden Feuerwerken. Wer einmal dabei war, wird die Eindrücke nie wieder vergessen. Von überall erklingen die treibenden Mestizo-Rhythmen der traditionellen Musikgruppen, es duftet nach ecuadorianischen Köstlichkeiten, und ein Meer von Feuerwerken taucht die kolonialen Fassaden der Stadt in ein atmosphärisches Licht. Das Spektakel beginnt mit Einsetzen der Dämmerung.

Die verschiedenen Feuerwerkskörper haben eigene Namen. Sie heißen Tauben, Raketen, Mäuse, bengalische Feuer, Verrückte Kühe und werden eigens hier im Hochgebirge Ecuadors hergestellt. Einst brachten die Spanier das Handwerk der Pyrotechnik mit nach Ecuador, um ihre religiösen Feiertage zu feiern. In Cuenca vermischte sich diese spanische Tradition mit den Bräuchen der indigenen und der Mestizo-Kultur und wird seither von Generation zu Generation weitergegeben.

Für eine Noche Cuencana braucht es keinen genauen Ort und kein exaktes Datum, es braucht lediglich einen geeigneten Anlass, zum Beispiele die Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag Cuencas am 3. November. Eine ideale Gelegenheit, in die begeisternde Kultur der Cuencanos einzutauchen und dabei Cuenca, einer der schönsten Orte Lateinamerikas kennenzulernen, mit beeindruckender kolonialer und republikanischer Architektur sowie einem imposanten spanischen Erbe.

Santa Ana de los Ríos de Cuenca ist in einem Tal gelegen, das sich innerhalb der Anden befindet, im Süden des ecuadorianischen Hochlandes (441 km südlich von Quito), auf einer Höhe von 2535 m über den Meeresspiegel. Die Stadt hat ein typisch gemäßigtes Klima, mit einer Durchschnittstemperatur von 17°C. Ihre Bevölkerung beläuft sich auf ungefähr 500.000 Einwohnern und ihre Oberfläche auf 15.730 Hektar.

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