Venezuela: Chávez litt unter unerträglichen Schmerzen

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Abschlusskundgebung auf der Avenida Bolívar de Caracas (Foto: Dietmar Lang / IAP )
Datum: 06. Oktober 2013
Uhrzeit: 10:12 Uhr
Leserecho: 6 Kommentare
Autor: Redaktion
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Venezuelas verstorbener Staatschef Hugo Rafael Chávez Frías litt während der Abschlussveranstaltung seines Wahlkampfs (4.10.2012) an starken und unerträglichen Schmerzen in den Beinen. Dies gab am Freitag (4.) der aktuelle Präsident des südamerikanischen Landes, Nicolás Maduro, bekannt. Diese Version widerspricht den Behauptungen des bolivarischen Führers, der an diesem Tag seinen Gesundheitszustand als „sehr gut“ bezeichnet hatte.

Der Comandante und Borderline-Demokrat hatte im Wahlkampf stets betont, dass er den Krebs besiegt und vollständig geheilt sei. Seine medial begleiteten wundersamen Heilungen kamen bei seiner Anhängerschaft gut an. Nach seinem Tod dürfte allerdings auch der letzte Chavista gemerkt haben, dass er von seinem Präsidenten wissentlich belogen wurde.

Als Chávez nach Verlassen der Kundgebung vom staatlichen Sender „Venezolana de Television (VTV) und „Venevision“ zu seinem Zustand befragt wurde, gab er bekannt, dass er sich hervorragend fühle. „Ich bin unschlagbar (…) Ich fühle mich bestens. Alle Tests waren positiv und ich bin bei guter Gesundheit. Ich bete zum lieben Gott, dass es so bleibt. Dies ist eine Schlacht der Wahrheit gegen die Lüge, des Volkes gegen die Bourgeoisie, des Sozialismus gegen den Kapitalismus“, so Chávez, der nach eigenen Worten bis 2031 regieren wollte.

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  1. 1
    Skeptiker

    auch beim Todestag werden sie sich irgendwann verplappern :P

  2. 2
    hombre

    hmmm…was soll man dazu jetzt noch sagen?

    die eine oder andere Made hat sicher noch eine Magenverstimmung gehabt, aber im grossen und ganzen ist Comandante weitgehend kompostiert…leider stehen die Roten weiter Fähnchen schwingend am Wegesrand und warten auf eine göttliche Eingebung, oder besser gesagt auf Schnaps… Flüssignahrung braucht weniger Klopapier! (Ironie bleibt vorerst an!!!)

  3. 3
    Marvin Scott

    Sollte Hugo wirklich so starke Schmerzen gehabt haben, dann haben die kubanischen Ärzte etwas falsch gemacht. Ja, Skeptiker, gut bemerkt, irgendwann kommt der Beschiss raus, weil der Mad Uro und Co. immer wieder darüber labbern müssen.

  4. 4
    babunda

    chavez hat seine schmerzen seinen land auferlegt, nichts funktioniert mehr, das korrupte land ist pleite, leere regale miserable infrastruktur.

  5. 5
    leila

    Hugo war soldat, kein politiker. dank seiner charisma wurde er zum präsident. so eine charisma hatte niemand. maduro ist weder soldat noch politiker. ich denke wenn sein mandat endet gibt es villeicht einen neuen präsidenten

    • 5.1
      Martin Bauer

      HCF hatte sich einst als Soldat versucht, mit dem Ergebnis, dass er unehrenhaft entlassen wurde, weil er schon dort sein dummes, vorlautes Mundwerk nicht halten konnte, mit dem er später die ganze Nation malträtiert hat. Befehle auszuführen war ihm zuwider, er wollte nur welche erteilen. Diese erbärmliche Kreatur hatte nicht mal zum Soldaten getaugt. Nur dazu, sein Land zu ruinieren und seine Frauen zu schlagen, wenn ihm sein „Charisma“ gerade mal ausging.

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