Mexiko: Hurrikan „Raymond“ vor Acapulco – Update

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Hurrikan "Raymond" vor Mexiko (Foto: Wunderground)
Datum: 20. Oktober 2013
Uhrzeit: 12:08 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Rund drei Kilometer vor Acapulco hat sich der 17. Tropensturm der laufenden „Pazifischen Hurrikansaison“ gebildet. Am 17. Oktober hatte das Nationale Hurrikanzentrum in Miami (NHC) gemeldet, dass sich ein breiter Bereich von niedrigem Luftdruck in der Nähe von Zentralamerika gebildet hat und nach Westen zieht. Das tropische Tiefdruckgebiet wurde inzwischen zu Tropensturm „Raymond“ emporgestuft.

„Raymond“ bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 11 Kilometern pro Stunde in nord-nordwestliche Richtung und nähert sich der Küste von Guerrero (Süden) und Michoacan (Westen). Die bereits durch Tropensturm „Manuel“ gebeutelte Bevölkerung hat bereits erste Vorsichtsmaßnahmen getroffen, die lokale Regierung hat die Notunterkünfte geöffnet und bereits erste präventive Evakuierungen durchgeführt.

Der Orkan lag um 12.30 Uhr GMT 295 Kilometer süd-südwestlich des touristischen Hafens von Acapulco, Guerrero, und 365 Kilometer süd-südöstlich von Lazaro Cardenas, Michoacan. „Raymond“ verursacht starke Regenfälle (bis zu 70 mm), bis zu drei Meter hohe Wellen werden erwartet. Die Regierung von Guerrero hat für kleinere Boote (Fluss-und Sportfischerei) bereits ein Auslaufverbot verhängt, Sturmwinde von 64 km/h peitschen das Wasser.

Prognosen der Experten gehen davon aus, dass der Sturm in den nächsten 10-12 Stunden Hurrikanstärke erreicht und die mexikanische Küste nicht direkt überqueren wird.

Update: 21. Okober

„Raymond“ hat sich zu einem Hurrikan der Kategorie 3 auf der Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala verstärkt. Aktuell erreicht der Orkan Windgeschwindigkeiten von 193 km/h und liegt stationär etwa 100 nautische Meilen südlich von der mexikanischen Küste. Prognosen der Experten gehen davon aus, dass der Wirbelsturm auf das offene Meer zieht. Für die nächsten Stunden wird mit „erheblichen Überschwemmungen“ und „zerstörerischen Wellen“ an den Küsten gerechnet, Häfen wurden geschlossen und Schulklassen ausgesetzt. Alle Notunterkünfte sind geöffnet, mehr als 5.000 Personen wurden evakuiert.

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