Krise in Venezuela: Länder Südamerikas zur Hilfe bereit

venceremos

Einweihung einer Chavez-Statue auf der "Simón Bolívar" (Foto: Miraflores)
Datum: 20. Oktober 2013
Uhrzeit: 12:56 Uhr
Ressorts: Leserberichte
Leserecho: 8 Kommentare
Autor: Vinicius Love, Caracas (Leser)
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Venezuela besitzt zwar immense Ölvorräte, dennoch mangelt es in dem südamerikanischen Land an Dingen des täglichen Gebrauchs. Die jahrelange Misswirtschaft der linksgerichteten Regierung hat dazu geführt, dass die Bevölkerung stundenlang vor den Supermärkten ansteht um wenigstens die notwendigen Lebensmittelrationen für 1-2 Tage zu ergattern. Tatsachen werden vom Regime stets geleugnet, Schuld am Versagen der Selbstbetrüger aus dem Miraflores sind immer die „Anderen“.

Obwohl es im sozialistischen Schlaraffenland nach Aussagen der Regierung „an nichts mangelt“, hat Marco Aurélio Garcia, außenpolitischer Berater der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff, das Lügengeflecht der Chavistats schonungslos entlarvt. In einem am Sonntag (20.) von der brasilianischen Tageszeitung „Folha de S. Paulo“ veröffentlichten Interview weist er darauf hin, dass die Länder Südamerikas dazu bereit sind, Venezuela bei der Überwindung der wirtschaftliche Krise behilflich zu sein.

„Die Länder der Region sind bereit, mit Materiallieferung ihren Teil zur Lösung der Versorgungsprobleme in Venezuela beizutragen“, bestätigt Garcia die stets verleugnete Krise. Nach eigenen Worten sieht er im Nachbarland von Brasilien allerdings nicht die Gefahr eines Putsches oder des Zusammenbruchs.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Skeptiker

    aus der Not anderer Profit schlagen, ist natürlich der beste Weg

    “ “Die Länder der Region sind bereit, mit Materiallieferung ihren Teil zur Lösung der Versorgungsprobleme in Venezuela beizutragen”, bestätigt Garcia die stets verleugnete Krise. Nach eigenen Worten sieht er im Nachbarland von Brasilien allerdings nicht die Gefahr eines Putsches oder des Zusammenbruchs. “

    dann lasst uns gemeinsam hoffen

  2. 2
    Caramba

    Hoffen? Darauf, dass der Zusammenbruch nicht kommt? Oder ein Putsch?
    Warum?
    Ohne Neuanfang (wenn also alles bleibt wie es ist) hat VE keine Chance auf Besserung, im Gegenteil. Je eher, desto weniger Schaden, würde ich sagen – der Schaden bis jetzt ist gross genug, um VE die nächsten 15 Jahre zu beschäftigen.
    Schaut doch, wie lange es bei uns im Osten gedauert hat, bis da wieder die „blühenden Landschaften“ waren……und wir haben viiieeel Geld reingesteckt.
    Also ich hoffe darauf, dass dieses Regime in VE SO SCHNELL WIE´S GEHT zusammenbricht!
    VE´s einzige Chance……
    Saludos

    • 2.1
      Skeptiker

      „Nach eigenen Worten sieht er im Nachbarland von Brasilien allerdings nicht die Gefahr eines Putsches oder des Zusammenbruchs.“
      darauf bezog sich meine Aussage
      und gerade Brasilien sollte wissen, das die Realität anders aussieht

  3. 3
    K. Wentzel

    Das Land hat ALLES was nötig ist. Was nicht nötig ist: Hilfe von aussen.

  4. 4
    Martin Bauer

    Auf dem Foto ist alles abgebildet, was es braucht, um Venezuela aus der Krise herauszuführen. Unten sehen wir die Schweinebacken, die daran Schuld sind, oben die Rahen, um sie daran aufzuknüpfen. Der Rest findet sich dann von alleine.

  5. 5
    Der Bettler

    Was soll der Quatsch ? Laut den Illegalen gibt es keine Krise in Venezuela ,und Basta.! Außerdem werden die gütigen Helfer in hundert Jahren für ihre Lieferungen kein Geld sehen. Wenn sie mit Strom und Wasser aushelfen könnten,wäre auch nicht schlecht.Die Hydro-Caribe wirds auch nicht mehr lange packen.

  6. 6
    babunda

    armes korruptes land, zuerst der staatsbankrott, dann ein bürgerkrieg, es wird noch mord und totschlag geben un ve.

  7. 7
    Django

    Es werden die selben Fehler wie im damalgen Ostblock gemacht. Das Land ist Bankrott. Und Schuld sind die Kommunisten. Venezuela hat nur eine Chance. Weg mit den roten und freie Marktwirtschaft

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