Kolumbien unterzeichnet Kooperationsvereinbarung mit Europol

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Beamter von Europol inspiziert illegales Drogenlabor (Foto: Europol)
Datum: 22. Oktober 2013
Uhrzeit: 09:32 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Das südamerikanische Land Kolumbien hat mit Europol eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Durch den Austausch von Informationen wird das Nachbarland von Venezuela strategischer Partner des europäischen Polizeiamtes in Lateinamerika. Die Unterzeichnung fand im Rahmen der 82. Generalversammlung von Interpol in der kolumbianischen Stadt Cartagena statt. Dort hatte sich Verteidigungsminister Juan Carlos Pinzón am Montag (21.) mit dem Direktor von Europol, Robert Wainwrith, getroffen.

Europol ist eine europäische Polizeibehörde mit Sitz in Den Haag. Sie soll die Arbeit der nationalen Polizeibehörden Europas im Bereich der grenzüberschreitenden organisierten Kriminalität koordinieren und den Informationsaustausch zwischen den nationalen Polizeibehörden fördern. Arbeitsbereiche sind unter anderem die Terrorismusbekämpfung, die Bekämpfung und Prävention des illegalen Waffenhandels, des Drogenhandels, der Kinderpornografie und der Geldwäsche.

„Diese Kooperationsvereinbarung mit Europol dient dem Informationsaustausch bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität. Unsere Polizeibehörden können nun in Echtzeit auf die Datenbank von 28 europäischen Staaten zugreifen. Gleichzeitig haben wir Ausbildungsvereinbarungen und den Austausch von Erfahrungen zwischen den beiden Polizeibehörden beschlossen“, twitterte Minister Pinzón.

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