Archäologische Stätten in Peru sind in Gefahr

Datum: 26. Oktober 2013
Uhrzeit: 11:45 Uhr
Ressorts: Kultur & Medien, Peru
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Perus reiches archäologisches Erbe in Gefahr. Plünderer rauben auf der Suche nach Artefakten Pyramiden und Gräber aus, alte archäologische Strukturen werden für Landgewinnung und Straßenbau zerstört. Jüngstes Beispiel für die Zerstörungswut ist der archäologische Komplex La Libertad (Region im nordwestlichen Peru). Teile einer Jahrhunderte alten Mauer aus der Chimú-Kultur wurden eingerissen. Nach ersten Ermittlungen wurde die Mauer abgerissen, um die Anbaufläche für die Landwirtschaft zu erweitern.

Allerdings arbeiten die staatlichen Stellen hart, um Fundstätten in der nördlichen Region von Lambayeque zu schützen. Die kulturellen Behörden führen durchschnittlich 20 Aktionen pro Monat durch, um die archäologisches Stätten zu überwachen. In dieser Region existierten die Prä-Inka-Kulturen Chimú, Mochica und Sicán (Lambayeque).

Alleine in dem am Pazifik gelegenen Gebiet gibt es mehr als 1.000 archäologische Stätten und nur die Hälfte von ihnen sind offiziell registriert. „Wir sind von unserem kulturellen Reichtum überfordert und wir werden alles tun was wir können, um diesen zu schützen“, erklärt Alberto Risco Vega, Chef des Kulturamtes von Lambayeque.

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