Graffiti-Session in Kolumbien: Justin Bieber löst Kontroverse aus

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Justin Bieber bei der "Arbeit" (Foto: Instagram)
Datum: 02. November 2013
Uhrzeit: 12:14 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Pop-Sternchen Justin Bieber ist im Rahmen seiner Tour durch Südamerika in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá aufgetreten. Anschließend versuchte sich das Teenie-Idol als Graffiti-Künstler und verzierte unter dem Schutz von privaten Bodyguards und Polizeibeamten eine Betonwand mit mehreren „Kunstwerken“. Diese genehmigte Aktion hat inzwischen eine heftige Kontroverse ausgelöst. Im August 2011 war der 16-jährige Diego Felipe Becerra von einem Polizisten in Bogotá erschossen worden – nachdem er zusammen mit anderen Jugendlichen künstlerische Graffitis auf öffentliche Mauern gesprüht hatte.

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„Dies ist ein unglaublicher Vorfall. Wie kann es möglich sein, dass die Institutionen dieses Landes einen jungen Graffiti-Künstler so grausam behandeln und einem Künstler wie Justin Bieber das Recht einräumen, Mauern zu besprühen“, beschwerte sich Gustavo Trejos, Stiefvater des getöteten Diego. Nach seinen Worten stellen die Behörden und die kolumbianische Justiz einen Einheimischen schlechter als einen Ausländer.

Der Tod des Jugendlichen hatte zu einen großen Skandal in Kolumbien geführt. Mehrere Polizeibeamte wurden der Manipulation des Tatorts beschuldigt. Die Beamten hatten erklärt, dass Becerras Tod im Rahmen einer Verfolgung durch einen der Polizisten erfolgte. Er und seine Bande sollen zuvor einen bewaffneten Raubüberfall begangen haben.

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