Klimawandel in Lateinamerika: Buenos Aires und Lima könnten von der Landkarte verschwinden

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Komplette Eisschmelze hätte katastrophale Folgen (Foto: Google/RT)
Datum: 06. November 2013
Uhrzeit: 10:14 Uhr
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Das globale Klima hat sich in den letzten Jahrzehnten wesentlich geändert. Wenn die globale Erwärmung nicht zu stoppen ist, wird die Geographie der Erde erheblich umgestaltet. Nach Meinung von Klimaforschern könnten in etwa 5.000 Jahren Buenos Aires, Barcelona, ​​London, Tokio, Lima, New York, Shanghai, Amsterdam, San Francisco und viele andere große Städte von der Landkarte verschwunden sein.

Wenn das Grönlandeis abschmilzt, wird der Meeresspiegel um zirka sieben Meter steigen. Sollte das Antarktiseis schmelzen, wird das Höhenniveau der Meeresoberfläche noch deutlicher verändert. Die Zeitschrift „National Geographic“ hat eine interaktive Karte veröffentlicht, die das Ausmaß der Katastrophe aufzeigt.

Insgesamt sieben Karten zeigen im Detail, was bei einem kompletten Abschmelzen des Eises in Südamerika, Nordafrika, Europa, Asien, Australien und der Antarktis passiert. In Südamerika wäre das Amazonasbecken, das Gebiet um den Río Paraguay, Buenos Aires und die Küste von Uruguay am stärksten betroffen. Die Bergregionen entlang der Küste der Karibik und in Zentralamerika könnten die Katastrophe „relativ“ unbeschadet überstehen.

„Sollten wir weiterhin gewaltige Mengen von Kohlenstoff der Atmosphäre hinzuzufügen, schaffen wir eine Welt ohne Eis mit einer durchschnittlichen Temperatur von 27 Grad Celsius statt 14“, warnen Experten, die an dem Projekt gearbeitet haben. Messungen von Wissenschaftlern belegen, dass die mächtigen Eisschilde auf Grönland und der Antarktis etwa 300 Milliarden Tonnen pro Jahr verlieren. Dadurch könnte der Meeresspiegel bereits bis zum Jahr 2100 um 56 Zentimeter ansteigen.

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