Konsumorgie in Venezuela: Im Januar kommt das große Erwachen

Datum: 15. November 2013
Uhrzeit: 16:56 Uhr
Ressorts: Kurznachrichten
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Jorge Roig, Präsident der Vereinigung der Handelskammern Venezuelas (Fedecamaras), hat Nicolás Maduro bereits bestätigt das Land zur weltweiten Lachnummer zu machen. In einem Interview am Freitag (15.) warnte er davor, dass die von der Regierung entfesselte Konsumorgie spätestens im Januar für große Augen beim einheimischen Verbraucher führen wird.

Nach seinen Worten wird es unmöglich sein, die verkauften und zum Teil geplünderten Waren rechtzeitig zu ersetzen. „Aktuell herrscht Freude, spätestens im Januar wird der Verbraucher vor leeren Regalen stehen“, so Roig.

Viele Geschäftsinhaber sind zudem verzweifelt. Nach eigenen Angaben mussten sie ihre Waren weit unter Einstandspreis (Beschaffungspreis oder Bezugspreis) verkaufen und sind nun Bankrott.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    der Reisende

    genau so ist es die Leute hier kaufen als gebe es kein Morgen ich denke auch das wir grosse Probleme mit den Lebensmittel bekommen werden, da wir hier in Venezuela nur das produzieren was in die Toilette geht und danach muessen wir stundenlang fuer importiertes WC- Papier anstehen.

    • 1.1
      Annaconda

      Viele, vorallem Kleine Geschäfte werden bankrott gehen und somit werden viele Arbeitsplätze verloren gehen.Maduro benimmt sich wie ein Elefant im Porzellanladen und wird das bisschen was Chavez noch nicht kaputtgekriegt hat ,in Rekordgeschwindigkeit zertrampeln.

  2. 2
    Martin Bauer

    Es gehört zu den Grundlagen der Betriebswirschaft: Kalkulation der Verkauspreise nach Einstandspreisen (Einkaufspreis + Nebenkosten, wie Transport, Versicherung, Schmiergeld…). Das gilt aber nur für stabile Märkte mit vorhersehbarer, moderater Preisentwicklung. Schon die Mineralölkonzerne der ganzen Welt kalkulieren bei steigender Tendenz wegen des langen Umschlagszyklus zu Wiederbeschaffungskosten. Auf einem Markt, wo keiner vorhersagen kann, ob die Inflation 30, 50 oder 70% betragen wird, kann man nur zu Wiederbeschaffungskosten kalkulieren, welche nur grob geschätzt werden können und deshalb einen Sicherheitszuschlag unabdinglich machen. – In Kurzform, wenn ich heute eine Ware für 1000 BsF einkaufe, muss ich vielleicht mit 1200 BsF für den Einkauf der nächsten Lieferung rechnen. Wenn ich die dann nicht habe, bin ich pleite. Also brauche ich erst mal diese 1200 BsF und dann noch meine Verdienstspanne. Und diese hat am Tag, an dem ich sie erziele, auch nicht mehr den Wert, wie zum Zeitpunkt des Einkaufs. – Dass einige Händler die Situation zu Wucher ausnutzen, mag sein. Aber das geht Verbrecher wie Maduro und Cabello einen Dreck an.

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