„Tag des Nationalen Protestes“ in Venezuela

marsch

Capriles bei seiner Rede in Caracas (Foto: Prensa Capriles)
Datum: 23. November 2013
Uhrzeit: 18:17 Uhr
Leserecho: 31 Kommentare
Autor: Redaktion
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Landesweit haben am Samstag (23.) in Venezuela Zehntausende Menschen friedlich gegen die Politik der Regierung von Präsident Nicolás Maduro protestiert. Alleine auf den Straßen rund um die Plaza Venezuela (Caracas) versammelten sich Tausende Protestanten um gegen die Wirtschaftskrise zu protestieren.

„Die Diktatur und die Korruption in Venezuela muss beendet werden“, skandierten die Demonstranten und forderten Präsident Maduro auf, seine Koffer zu packen. Die Genehmigung des Ermächtigungsgesetzes durch die von Chavistas beherrschte Nationalversammlung bezeichneten sie als klaren Verfassungsbruch, der im südamerikanischen Land nicht zum ersten Mal stattfand.

marsch

„Heute rufe ich alle auf, gegen dieses korrupte und faschistische Regime zu protestieren. Ich weiß, es gibt viele, die verzweifelt sind und sie haben angesichts des herrschenden Chaos in unserem Land völlig Recht. Wir verfügen über keine finanziellen Mittel wie die Staatsmacht, aber wir haben die Kraft, die Geduld und die Intelligenz um diesen Zustand zu beenden. Ich fordere Sie dazu auf, weiter gegen die korrupte Clique von Plünderern im Miraflores zu kämpfen. Heute Morgen haben diese Feiglinge den nationalen Koordinator Alejandro Silva festgenommen und verschleppt“, so Capriles.

cuba

„Ich sage es noch einmal. Wenn ich das Problem bin, dann nehmen Sie mich fest. Ich habe keine Angst vor diesen Verbrechern und habe der illegitimen Regierung mehrfach mitgeteilt, wo ich bin. Du kannst es ja versuchen, Nicolás. Meine Leute wissen, was zu tun ist. Allerdings hast Du Angst und weißt, dass Dich die Wahrheit in alle Ecken des Landes verfolgen wird. Wir haben keine Angst und ich fordere meine Landsleute noch einmal dazu auf, zahlreich am 8. Dezember zu den Wahlen zu gehen. Sollte die regierende Partei die nächste Wahl gewinnen, wird es noch schlimmer in unserem Venezuela. Deshalb mein Aufruf: Schaut nicht tatenlos zu“, bekräftigte der Oppositionsführer.

„Wir müssen nicht nur Venezuela, sondern der ganzen Welt zeigen, dass die Menschen dieser Katastrophe und dem Chaos nicht zustimmen. Das ist nicht das Land, welches wir verdienen. Maduro, Du bist eine Marionette der gescheiterten kubanischen Regierung und ich sage es deutlich: Kubaner, lasst die Finger von Venezuela“, schloss Capriles seine Rede auf der Plaza Venezuela.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Martin Bauer

    Ich nehme es nur ungern zur Kenntnis, doch was Recht ist muss Recht bleiben: Das Foto ganz oben, mit Capriles im grünen Hemd, ist eine peinlich schlecht gemachte Montage. Da sind Menschen von verschiedenen Fotos wahllos zusammen kopier, ohne viel Rücksicht auf Abbildungsmassstab und Perspektive. Die beiden Fernsehteams im Mittelfeld schweben in überirdischer Grösse auf unsichtbaren Podesten… Vollidioten gibt es ganz offensichtlich nicht nur auf Seiten der rotbehemdeten Putschisten. Capriles sollte sich von zweifelhaften „Hilfskräften“ trennen, sonst stellt er sich selber auf das Niveau der Despoten aus Miraflores.

  2. 2
    Caramba

    Deine Perspektivenfehler seh ich nicht, aber die Kamerateams sind wirklich ein bisschen komisch – wie schwebende Titanen, 2mal so gross wie die Menschen in der Menge um sie.
    Und ja, wer immer das getürkt hat sollte schleunigst einen Tritt kriegen und Capriles sollte sich entschuldigen.
    Sonst verliert er jegliche Legitimation, wenn er ständig den aufrechten Kämpfer gibt und dann selber bescheisst.
    Alleine hätte ich es nicht mal gemerkt…..danke!
    Saludos
    dd

  3. 3
    Marco Calde

    Ne, ne ich glaube das stimmt schon. Das sieht zwar komisch aus, weil die so hoch stehen. Warum sollte da jmd Reporter reinmontieren, Wenn die weg wären, würde die Masse der Menschen ja größer erscheinen.

    • 3.1
      Annaconda

      Ich hab andere Bilder gesehn und da sah alles normal,in Proportion aus….also das gleiche Bild hier in der Presse,völlig normal…..vielleicht hat ja Brunhild etwas verschnippelt bevor die Bilder an Latina-press abgingen? Auch in Merida waren viele Leute auf der Strasse…..

      • 3.1.1
        Marco Calde

        ok, dann glaube ich das natürlich. konnte mir nur gerade nicht vorstellen, dass das jmd unvorteilhaft verändert.

      • 3.1.2
        Annaconda

        Die Medien haben/mussten die Geschehnisse unterschlagen,aber in Twitter etc. konnte man sich auch informieren.Desweiteren haben sie eine Seite mit einem „neuen“ Versprecher von Maduro bolckiert…aber es gibt heutzutage Methoden dies zu umgehen.Die Chazis vergessen,dass wir nicht im Kuba der 50ziger Jahre leben,wo alles verdunkelt wurde.

      • 3.1.3
        Fideldödeldumm

        Annaconda: Gute neue Wortschöpfung, das Wort „Chazis“! Gibt es in Venezuela sowas wie einen Duden? Wenn ja, stell unbedingt den Antrag, diese Wortschöpfung aufzunehmen.

  4. 4
    Mango

    Das hat jetzt nichts mit dieser Seite zu tun. Nur eine Frage an allen.. funktioniert bei euch das Skype.. bei mir kommt seit einigen Tagen die Meldung „kann keine Verbindung hergestellt werden“ Ich vermute das es hier in VE. gesperrt wurde…

    • 4.1
      Annaconda

      Bei mir funktioniert SKYPE…….aber da die Internetverbindung manchmal kommt und geht,ist auch Skype betroffen.

    • 4.2
      Der Sachse

      Hi Mango, ich lebe in Caracas und mein Skype funktioniert. Wie lange noch, keine Ahnung.

    • 4.3
      opal

      Einmal löschen und neu installieren.
      Skype hat manchmal Fehler.
      Benutze es täglich ohne Probleme.

    • 4.4
      paulo

      mehr mango essen….. und augen zu!

  5. 5
    der Reisende

    Skype funktioniert aber das schei…. Internet ist sau langsam typisch CANTV.

  6. 6
    Der Bettler

    Bei mir auf der Isla funktioniert das Skype auch,aber das Internet ist an manchen Tagen unter aller Sau. Habe von Digitel den BAM-Stick 6 GB für 300.-Bs im Monat. Ich glaube das liegt nur an der schlechten Internetverbindung. Von den Protestmärschen hat man keinen Ton gesehen und gehört im TV.

  7. 7
    Brunhilde07

    Wenn das alles an Mobilisierung ist, was die rechte Opposition zu bieten hat, dann gute Nacht Oligarchie, gute Nacht USA. Capriles sieht auf manchen Fotos aus wie der Teufel persönlich.
    Aber gegen die erfolgreichste Regierung in der Geschichte Venezuelas, die seit 1998 die Lebensumstände der Bevölkerungsmehrheit so grundlegend verbessert hat, kann man auch schwer mobilisieren trotz der ganzen Medienpropaganda im In und Ausland und der ganzen Kohle.
    Da sind die Umfragen, das 68 % die Revolution in Venezuela unterstützen, natürlich frustrierend für euch, ich freue mich jetzt schon auf all die dummen Gesichter nach der Kommunalwahl.
    Chavez vive !!!!!!!!!

    • 7.1
      Caramba

      Die 68%, ist das, bevor die Stimmen aus den Wahlcomputern nach Kuba gehen oder danach, wenn sie wiederkommen?

    • 7.2
      Tomás Fernández

      Chávez Brunhilde..das solltest selbst du hinbekommen..

  8. 8
    Eric

    Den rechten Provokateuren fehlen ihre Propagandaschleudern – das merkt man an den immer weniger werdenden Teilnehmerzahlen der Rechten. Das ist, als ob man denen ein Arm oder Bein abgeschnitten hat. Daran sieht man aber wie unverzichtbar die Meinungshoheit in den Medien bei Propaganda ist!

    • 8.1
      Caramba

      Hola, welch Ehre. Eric UND Brunhilde….
      Eric, nur dass ich es verstehe: Du willst beschreiben, wie wichtig es für ein totalitäres linkes Regime ist, die Pressefreiheit abzuschaffen, das ist, was Du sagst, oder?
      Ja, das passt…..DU hast den Plan auch gelesen, kein Zweifel. Welche „Propagandaschleudern“ würdest du denn hier gerne abschaffen, wenn du könntest?

      • 8.1.1
        der Reisende

        Eric wird dir diese Frage nicht beantworten denn dieser linke Schwa….kopf hat genauso so wenig in seiner Birne wie seine roten Banditen hier in Veneszuela.

  9. 9
    Marco Calde

    @Annaconda: Ich habe kein Twitter. Snapchat, line, viber, instagram und was es sonst noch so alles gibt auch nicht. FB, BBM und Email reichen mir zum Kontakt halten, sonst blicke ich selbst nicht mehr durch.

    Warum antwortet ihr denen überhaupt noch. Die wollen doch nur stänkern und haben zusammen nicht einen gehaltvollen Satz zustande gebracht.

  10. 10
    babunda

    brunhilde, du alte rote pißnelke, erst nach chavez ist venezuela unter die räder gekommen, das land ist bankrott, nur noch 1,2 milliarden barreserven, jetzt wurden schon 45 tonnen gold an die usa verkauft um an devisen zu kommen. die wirtschaft ist total am ende, ve lebt nur noch vom öl, die produktion wird auch immer weniger. der busfahrer gibt den land den rest, nach dem 8.12. wird der kessel explodieren und den roten um die ohren fliegen.

    • 10.1
      paulo

      hallo mach mal halblang. die Goldreserven von VE waren ende 2012 noch bei ca. 362 tonnen.
      was davon bei den russen und/oder Chinesen im Depot liegt weis ich nicht genau.
      was dein goldverkauf angeht, stimmt deine Version nicht.
      Venezuela hat an eine us-grossbank 45 tonnen Gold gegen Dollar eingetauscht um irgendwelche offenen Rechnungen zahlen zu können….. oder auf anderen konton zu lagern. aber der Staat USA hat nichts gekauft.
      kann auch sein dass damit in panama die ausstehden Rechnungen bezahlt wurden…. ist ja eh nicht viel gewesen… ca. 1.500.000.000 (1,5mia.$)

      • 10.1.1
        Martin Bauer

        Das Gold wurde im Frühjahr 2012 in Zürich verscherbelt. Die genaue Menge kenn ich nicht.

  11. 11
    pandora

    Was das Bild betrifft : die Kamerateams hatten eigene Podeste – um alles zu überschauen , sprich , den besten Blick zu haben

  12. 12
    Lothar Wannhoff

    Die BBC spricht bei der Kundgebung in Caracas von 2 – 5000 Teilnehmern, das ist wirklich ein erbärmlicher Haufen, zum Schluss haben alle sicher die us- amerikanische Nationalhymne gesungen. Mir schwant für die Rechte nichts gutes bei der Kommunalwahl, mein Tipp ist mindestens 60 % für die Revolution.

    • 12.1
      Mannfred Knobloch

      Bei den ersten Demos gegen Muammar al-Gaddafi waren in ganz Libyen keine 10.000 unterwegs. Wie der Drecksack endete, ist bekannt. Gut Ding will Weile haben.

    • 12.2
      der Reisende

      Lothar gib bitte deine linken Kommentare in Zukunft besser bei der Bild am …….ab. sicher einige Leser glauben dir diesen Mist den du so von dir gibst.

    • 12.3
      Martin Bauer

      Die „Rechte“ ist für Sie anscheinend jedes menschliche Wesen. Nur zynische Verbrecher in roten Hemden, die der Welt mit Mord, Unterjochung und Ausbeutung begegnen, gehören für Sie nicht dazu. Ein wahrer Demokrat!

    • 12.4
      Fideldödeldumm

      Ach Loddar, diesmal geht der korrupte Haufen auf Nummer sicher und lässt mit 68% gewinnen. Dafür sind die Wahlautomaten doch schon eingestellt. Da brauchst Du dir keine Sorgen zu machen. Kannst beruhigt im Altersheim die Pfannen sauber machen. Nimm aber nicht den gleichen Lappen, wie bei den Bratpfannen, hörst Du!

  13. 13
    Gast

    Je näher der Termin rückt um so mehr Versuche die Normalität zu verschleiern.

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