Venezuela: US-Filmemacher Oliver Stone trifft Präsident Maduro

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Oliver Stone im Miraflores (Foto: AVN)
Datum: 12. Dezember 2013
Uhrzeit: 09:20 Uhr
Leserecho: 19 Kommentare
Autor: Redaktion
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Der US-amerikanische Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Oliver Stone ist am Mittwochabend (11.) Ortszeit in Caracas eingetroffen und wurde von Präsident Nicolas Maduro im Mirflores-Palast empfangen. Dabei überreichte der vor allem für seine explizit politischen Filme bekannte dreifache Oscar-Gewinner dem venezolanischen Staatsoberhaupt eine Kopie seines neuestens Films „Untold History of the United States“.

Der 67-jährige hat in der Vergangenheit wiederholt seine Sympathie mit der Bolivarischen Revolution ausgedrückt. In Lateinamerika sind vor allem seine Filme „South of the Border“ und „Comandante“ bekannt. „South of the Border“ ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2009, der hauptsächlich aus Interviews mit lateinamerikanischen Regierungschefs, darunter Hugo Chávez (Venezuela), Evo Morales (Bolivien), Cristina Fernández de Kirchner (Argentinien), Rafael Correa (Ecuador), Raúl Castro (Kuba), Fernando Lugo (Paraguay) und Lula da Silva (Brasilien), besteht.

„Comandante“ ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2003. Der Regisseur Oliver Stone porträtierte darin den langjährigen kubanischen Regierungschef und Staatspräsidenten Fidel Castro. Stone begleitete Castro im Februar 2002 drei Tage lang mit zwei Handkameras. Dabei dokumentierte er sowohl öffentliche Auftritte Castros, zum Beispiel den Besuch einer Universität, als auch viele private Momente.

Stone ist bekennender Drogenkonsument, was ihn mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt brachte. Nach Angaben einer Produzentin habe Stone während Dreharbeiten auch schon einmal halluzinogene Pilze konsumiert und Marihuana geraucht. Das Fidel-Castro-Porträt „Comandante“ wurde als zwar faszinierendes, zugleich aber auch unkritisches und sogar idealisierendes Bild des kubanischen Regierungschefs kritisiert.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    HCF

    „…Stone ist bekennender Drogenkonsument…“ Das sagt doch schon alles über diesen Typen aus. Muss er denn tatsächlich nach VE kommen und sich dort Nachschub holen aus dem Tablettenschrank des irren Esels?

    • 1.1
      Caramba

      Tja, vor allem die Halluzinogene werden ihn wohl von der bolivarianischen Revolution träumen lassen. Versteh ich nicht – ich hab ihn bis dahin für einen intelligenten Menschen gehalten – Verblendung?

    • 1.2
      jose

      Seit Tagen bitte ich Herrn Caramba HIER die Quellen seiner Aussagen anzugeben,
      Ist das soooo schlimm?
      Werde ich weggetrollt?
      Oder warum erscheinen meine Fragen nicht?

  2. 2
    Lobito gris

    Oliver STONED?

    • 2.1
      Caramba

      yayayaya lol

  3. 3
    Martin Bauer

    Was soll man von jemandem halten, der offen ein sadistische Massenmörder verehrt? Strafbar ist das nur in Deutschland, und dann auch nur, wenn der Massenmörder kein Kommunist ist. Sonst sässe die halbe Linke, inkl. La Fontaine, längst hinter Gittern.

    • 3.1
      jose

      Können Sie Beweise (Quellen, vielleicht sogar die von Ihnen herbei halluzinierten Paragrafen) darlegen?

      • 3.1.1
        Caramba

        Wofür wollen sie denn Beweise?
        Den dte Volksverhetzungsparagraphen? Oder wollen sie wissen, was in D passiert, wenn jemand offen Hitler verehrt? Oder den Holocaust leugnet?
        Für die genauen Paragraphen-Nummern bemühen sie bitte einen Juristen, aber dass es verboten ist – genauso wie auch „Mein Kampf“ verboten ist – darüber sind wir uns doch wohl einig, oder etwa nicht?
        Genauso wie sie kaum leugnen können, dass z.B. Stalin ein Massenmörder war….um nur einen kommunistischen Diktator zu nennen, gilt natürlich auch für andere (Pol Pot, Mao….).
        Und die Linke ist Nachfolgerin der SED und deren politische Linie verehrt natürlich die kommunistischen „Helden des Volkes“, die wir oben ja schon gennant haben. Würden also die selben Paragraphen, die für Hitler gelten, auch auf andere politische Massenmörder anwendbar sein, sässe die halbe Linke im Knast.
        So, noch Fragen?
        Saludos
        dd

      • 3.1.2
        jose

        Ja, senor Caramba.
        Der § 130 StgB stellt u.a. Volksverhetzung und Leugnung des Holocausts unter Strafe. (Vergleichbare Gesetze gibt es in zahlreichen Ländern.)
        Hat Oskar Lafontaine sich dies zu Schulden kommen lassen?
        Nein!
        Hat er jemals die Verbrechen Stalins und seiner Satrapen verteidigt, verehrt?
        Nein!
        Hat Herr Martin Bauer einen Beweis für seine Behauptung?
        Nein!
        Ist es strafbar, einer Partei links der SPD anzugehören?
        Nein!
        Also: auf Grund welcher Straftatbestände will Martin Bauer ihn (Lafontaine) und die Hälfte der Linkspartei (Mitglieder/Wähler?) hinter Gitter bringen?
        (Bei diesem Kommentar ist offensichtlich mal wieder seine antikommunistische Schindmähre mit ihm durchgebrannt.)

        Welches Mitglied der Linken verteidigt den Massenmörder PolPot?
        Nennen Sie bitte Fakten, überprüfbare Quellen!
        Wenn Sie das nicht können, unterscheiden Sie sich in Nichts von stalinistischen Denunzianten!
        Saludos
        Jose
        (Verraten Sie bitte nicht, dass ich südlich von Köln eine Meldeadresse habe, damit Herbert Merkelbach sich mit seiner Nachtpfanne zum Schädeleinschlagen nur ja nicht verirrt!)

      • 3.1.3
        Caramba

        Dass sich die Linke schuldig im Sinne v. §130 gemacht hat, hat hier nie jemand behauptet, sondern im Konjunktiv gesetzt angenommen, der würde auch für andere Massenmörder gelten, wie z.B. Stalin. Dazu hier mal ein Zitat aus einer Tageszeitung vom 8.12.2012:

        „„Stalin! Stalin!“-Rufe

        Achtzig Prozent der Mitglieder der Linken waren in der SED, in der Öffentlichkeit wird aber behauptet, es wären 80 Prozent Neumitglieder.
        Gysi als letzter SED-Chef war verantwortlich für das Verschwinden von 24 Milliarden D-Mark DDR- und SED-Vermögen. Auf dem letzten Parteitag der SED im Dezember 1989 hatte er mit dem Hinweis auf das Vermögen die Auflösung der Partei verhindert.

        Die Linke hat mehrere extremistische parteiinterne Gruppierungen. Die bekannteste, die kommunistische Plattform, wurde sogar als bundesweiter Zusammenschluss offiziell anerkannt. Ihre Aktivitäten werden seitdem von der Linken-Parteikasse bezahlt.
        Beim diesjährigen Gedenkmarsch für Luxemburg und Liebknecht, an dem die gesamte Parteispitze der Linken teilnahm, marschierte auch ein Gruppe Extremisten mit Stalin-Bildern mit. Auf dem Sozialistenfriedhof attackierten diese Extremisten mit „Stalin! Stalin!“-Rufen das Denkmal für die Opfer des Stalinismus.

        Die Linke hat sich bis heute nicht von ihren Mitdemonstranten distanziert“

        Oder hier vom 24.7.2008:

        “ Sahra Wagenknecht, Leitfigur der kommunistischen Plattform und Mitglied des Bundesvorstandes der Linken, lobt offen den Massenmörder Stalin. Die Politik des Diktators habe „nicht Niedergang und Verwesung, sondern die Entwicklung eines um Jahrhunderte zurückgebliebenen Landes in eine moderne Großmacht während eines weltgeschichtlich einzigartigen Zeitraumes“ bewirkt.“

        Nur mal um 2 zu nennen. Es gibt ganze Bücher zum Thema, wenn Sie sich die Mühe machen, selbst zu googeln, z.B. die Reise der 4 europäischen Sozialisten nach Kambodscha 78, die voll des Lobes zurückkehren. Die Linke (die Partei) ist die umbenannte SED und schon ihr offizielles Wahlprogramm ist nicht mit dem Grundgesetz vereinbar, ganz zu schweigen davon, was die Alt-Kommunisten in der Partei wirklich im Sinn haben mögen. Nicht umsonst wird sie vom Verfassungsschutz beobachtet.
        Kommunismus und Demokratie sind inkompatibel…….
        Saludos
        dd

      • 3.1.4
        Caramba

        Sry, hab Herrn Lafontaine vergessen…..ob er nun Stalinist ist, soll er selbst beantworten, aber gäbe es den §130 für Stalin, würde wohl das Absingen Stalin´s Lieblingsliedes auf Georgisch strafbar sein (wie das Horst Wessel Lied z.B.), und naja, hören und sehen sie selbst im SpOn Video zu seinem 65. Geburtstag….

      • 3.1.5
        Martin Bauer

        La Fontaine hat laut Pressemeldungen vor Jahren verkündet, er hege Sympathie für Hugo Chávez. Dass H.C. ein Massenmörder war, ist zweifelsfrei belegt. Ich kenne Augenzeugen.

        Die Linke unterstützt und lobt unverhohlen Fidel Castro und dessen Terrorregime auf allen Kanälen, die ihr zu Verfügung steht. Das Castro ein sadistischer Massenmörder ist, behauptete seine eigene Tochter vor laufender Fernsehkamera. Sie sagte, es hätte ihm stets Vergnügen bereitet zu sehen, wie das Hirn aus dem Kopf eines Menschen spritzte, dem er gerade aus nächster Nähe eine Kugel verpasst hatte.

        Die Linke war und ist äussert freundliche im Umgang mit Verbrechern der übelsten Art, solange diese nur rote Fahnen schwenken. Ich halte diese Partei nach Äusserungen ihrer Vertreter und Mitglieder, sowie aufgrund einiger von Caramba genannten Fakten für zutiefst undemokratisch und als eine Schande für Deutschland. Wer dort Mitglied ist, muss sich zu recht fragen lassen, ob er aus niedrigen Motiven oder „nur“ aus schierer Ignoranz diesem Verein angehört.

  4. 4
    rene

    und wer von euch langnasen hat denn jemals eine dokumentation von oliver stone gesehen …..
    alles nur nachgeplapper von worten inkompetenter latinapressschreiberlinge ….

    • 4.1
      HCF

      Ach, es geht um Dokumentationen? Die Kommentare beziehen sich doch allesamt um den „Lebenswandel“ bzw. Drogenkonsum dieses Typen. Und nun für den Liebhaber der pseudomodernen aber doch so falschen Kleinschreiberei, und noch etwas extremer, ich hasse Leerzeichen ;-)

      achesgehtumdokumentationen diekommentarebeziehensichdochallesamtumdenlebenswandelbzwdrogenkonsumdiesestypen

      • 4.1.1
        jose

        You tube führt Stalins Lieblingslied „Suliko“, als altes georgisches Volkslied an.
        Welche Zeitungen zitiert Caramba?

      • 4.1.2
        Caramba

        Lieber jose,
        warum googeln sie nicht mal selber? Sie haben die Zitate und das Datum……oder wollen sie das gar nicht wirklich wahrhaben?
        Bei dem Lied ist nicht so sehr das Lied an sich interessant, finde ich, sondern die Tatsache, dass ein deutscher angeblich demokratischer Politiker es deswegen singt, weil es das Lieblingslied eines Massenmörders ist. Aber vielleicht sehen sie das ja anders…..
        Saludos

    • 4.2
      Martin Bauer

      Schön, dass Sie noch da sind! Ich hatte mir schon echt Sorgen gemacht, sie seien uns abhanden gekommen. In Venezuela kommt man ja leicht unter die Räder…
      Ich fühle mich mit „Langnase“ zwar nicht angesprochen, aber JA. Ich habe gerade eine längere Zeit in Frankfurt hinter mir, und dort gerade kürzlich einen recht guten Film von O. Stone gesehen. Wenn dieser sich mit Problemen seines Landes befasst, macht er das gar nicht schlecht. Doch seine Einstellung zu Castro und Chávez ist auch durch exzessiven Drogenkomsum, den er ja selber einräumt, nicht zu erklären und disqualifiziert ihn weitgehend als Mensch und politisch kritischen Filmautor.

      • 4.2.1
        jose

        ja ja jaaaaaa
        und warum werden meine Fragen an Sie und Herrn Caramba nicht veröffentlicht?
        Das können natürlich nicht Sie beantworten, sondern nur das System, vielleicht aber auch der Administrator.
        Saludos und schöne Feiertage!

  5. 5
    Marlene Bertone

    Schön, einen Rene Niebergall jaulen zu hören. Die Inkompetenten sind 100 Mal kompetenter, wie ihr linken Schmierfinken jemals sein werdet.

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