Neue Fälle von Lungenpest in Peru – Update

Datum: 13. Dezember 2013
Uhrzeit: 11:07 Uhr
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Autor: Redaktion
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Nachdem ein 17-Jähriger Patient im Regionalkrankenhaus von Trujillo (Hauptstadt der Region La Libertad) an der Lungenpest gestorben ist, haben die lokalen Gesundheitsbehörden einen epidemiologischen Alarm über die Region verhängt. Dadurch sollen weitere Erkrankungen mit dem Bakterium Yersinia pestis und Todesfälle verhindert werden.

Die verschiedenen Pestformen werden vom gleichen Erreger hervorgerufen. Die Lungenpest kommt relativ selten vor und ist die einzige Pestform mit spezifischem Ansteckungsweg und Ausbreitungsmuster. Die Inkubationszeit wird mit 1 bis 3 Tagen angegeben, die Sterblichkeitsrate liegt bei 95 %

Heutige Erfahrungen haben gezeigt, dass die Lungenpest regelmäßig mit der Erkrankung von Nagetierpopulationen auftritt. Der Zusammenhang zwischen der Lungenpest und einer vorangegangenen Nagererkrankung mit epidemischer Beulenpest ist gut dokumentiert.

Die Lungenpest verläuft heftiger als die Beulenpest, weil die Abwehrbarrieren der Lymphknoten durch direkte Infektion der Lunge umgangen werden. Sie beginnt mit Atemnot, Husten, Blaufärbung der Lippen und schwarz-blutigem Auswurf, der extrem schmerzhaft abgehustet wird. Daraus entwickelt sich ein Lungenödem mit Kreislaufversagen, welches unbehandelt nach zwei bis fünf Tagen zum Tod führt.

Update: 14. Dezember

Nach Angaben der lokalen Gesundheitsbehörden gibt es acht Verdachtsfälle, von denen bisher vier bestätigt wurden.

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