Klimawandel bringt Wasserquellen in Peru zum versiegen

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"Ojo del Milagro" (Auge des Wunders) hat fast kein Wasser mehr (Foto: Screenshot YouTube)
Datum: 17. Dezember 2013
Uhrzeit: 14:41 Uhr
Ressorts: Natur & Umwelt, Peru
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Der weltweite Klimawandel beginnt die Wasserversorgung in Arequipa, der Hauptstadt der gleichnamigen Region Arequipa im Süden des südamerikanischen Anden-Staates Peru, zu beeinflussen. Laut Jorge Sánchez Salinas, Koordinator der Fachgruppe über Klimaänderungen in der Region, ist eine Grundwasserquelle am Fuße des Berges Pichu Pichu bereits vollständig ausgetrocknet.

Der Nevado Pichu Pichu ist der kleinste der drei Vulkane in der Nähe der Stadt Arequipa. Das im Distrikt Characato liegende und berühmte „Ojo del Milagro“ (Auge des Wunders) hat ebenfalls fast kein Wasser mehr. „In der Vergangeneheit betrug die Schüttung 30 Liter pro Sekunde – jetzt sind es nur noch rund fünf Liter“, klagt Salinas.

Nach seinen Worten ist dies ein Indikator für den Prozess des Abschmelzens des 5.665 Meter hohen Pichu Pichu. Laut Studien der Umweltbehörden hat der Gigant bereits 80 Prozent seiner Eiskappe und 50 Prozent seiner Schneemasse verloren.

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