Fracking: Texas könnte bereits 2014 mehr Öl als Venezuela produzieren

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Hydraulic Fracturing in Texas (Foto: TexasTribune)
Datum: 17. Dezember 2013
Uhrzeit: 16:50 Uhr
Leserecho: 7 Kommentare
Autor: Redaktion
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Der US-Bundesstaat Texas befindet sich im Öl- und Gasrausch. Fracking, eine neue Gas- und Ölfördertechnik, verändert den Energiemarkt dramatisch und könnte dazu führen, dass der Bundesstaat im mittleren Süden der Vereinigten Staaten bereits im kommenden Jahr mehr Öl als Venezuela produzieren wird.

Hydraulic Fracturing hat die Energiewirtschaft der USA in Euphorie versetzt. Bereits in 29 der 50 Bundesstaaten werden die Schiefergesteinsschichten in ein- bis fünftausend Meter Tiefe mit hohem Wasserdruck aufgesprengt. Quarzsand und chemische Zusatzstoffe sorgen dafür, dass die haarfeinen, Dutzende Meter langen Risse über Jahrzehnte offen bleiben. Die dafür nötige Bohrtechnik gibt es erst seit wenigen Jahren.

Laut Thomas Tunstall, Direktor des Instituts für Forschung in Entwicklungsökonomie an der Universität von Texas in San Antonio, könnte die Produktion in Texas bereits 2014 mehr als 2,7 Millionen Barrel pro Tag (MBD) erreichen. Nach Angaben der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) lag die Fördermenge Ende November in Nigeria bei 1,82 Millionen Barell, Venezuela (2,36 MBD), Angola (1,73 MBD) und in den Vereinigten Arabischen Emiraten bei 2,73 MBD.

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  1. 1
    jose

    Na dann endlich:
    Benzin billiger als Trinkwasser?

  2. 2
    der Reisende

    und dann !! an wen verkauft Maburo sein Oel ??

    • 2.1
      jose

      warum soll er öl verkaufen, wenn er wasser (orinocola) verkaufen kann?

      • 2.1.1
        der Reisende

        warum Wasser verkaufen ? Dieser hirnlose Kasper bringt nicht mal sein eigenes Land richtig mit Wasser versorgt.

  3. 3
    Marco Calde

    Dieses scheiß-fracking sollen die bloß im Gringo-Land lassen. Es ist unglaublich was der Mensch alles kaputt machen muss nur um noch einige Dollar mehr zu schöffeln.

    • 3.1
      Soledad

      Dazu braucht es kein Fracking. Schon mal im Maracaibo-See gebadet?

      • 3.1.1
        Marco Calde

        nein, das Vergnügen hatte ich noch nicht, aber ist vermutlich wie in Russland oder Nigeria. Das Kind ist schon in den Brunnen gefallen und beim Öl muss man sagen, dass könnte man mit dem richtigen Willen noch recht gut beherrschen, den Giftcocktail den Exxon Mobile und diese Schwerverbrecher in die Erde pumpen, ist nochmal eine ganz andere Liga. Die machen sich ja nicht einmal die Mühe, das Gift irgendwie zu neutralisieren oder wieder aufzubereiten. Die Pumpen das in eine leere Kammer und da bleibt das dann auf schlimmer und ewig. Selbst in Deutschland haben sie damit schon angefangen.

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