Capriles: Argentinien schuldet Venezuela 12 Milliarden US-Dollar

capriles

Capriles will eine öffentliche Debatte (Foto: Capriles)
Datum: 23. Dezember 2013
Uhrzeit: 10:24 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Nach Angaben von Oppositionsführer Henrique Capriles Radonski schuldet Argentinien Venezuela etwa 12 Milliarden US-Dollar. In einem Interview mit der argentinischen Zeitung „Clarin“ betonte Capriles, dass die tatsächliche Höhe der Verbindlichkeiten offiziell nicht bekannt sei. Er will allerdings über Quellen innerhalb der venezolanischen Regierung verfügen, die ihm diese Summe bestätigten.

Die Höhe der Schulden entstand demnach aus Öllieferungen durch die PDVSA und weiteren fünf Milliarden Dollar, die der ehemalige Präsident Hugo Chávez zur Refinanzierung der Auslandschulden von Argentinien nach Buenos Aires überwiesen hat.

„Die argentinische Regierung sollte klären, wie hoch der Betrag dieser Schulden ist. Ich fordere eine öffentliche Debatte. Die Forderungen der venezolanischen Regierung sind eine Black-Box und müssen offen gelegt werden“, so der Gouverneur des Bundesstaates Miranda.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.

Leider kein Kommentar vorhanden!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!