Venezuela: Regierung wird die TV-Landschaft des Landes bewerten

Maduro-Telescopio

Maduro plant Eingriff in die Medienlandschaft (Foto: AVN)
Datum: 17. Januar 2014
Uhrzeit: 08:55 Uhr
Leserecho: 5 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die venezolanische Regierung wird am kommenden Montag (20.) die TV-Landschaft des Landes bewerten. Delcy Rodríguez, Ministerin für Kommunikation und Information, kündigte ein Treffen mit allen Rundfunkanstalten, öffentlichen und privaten Sendeanstalten, sowie Kabelunternehmen (Abonnement) im Miraflores an.

„Wir kommen damit einer Anforderung von Präsident Nicolás Maduro nach und werden das neue venezolanische Fernsehen diskutieren. Ziel des Treffens ist die Förderung eines neuen TV-Modells. Wir müssen das alte Modell überwinden, welches vor einem Werteverfall steht. Fernsehen und Radio haben eine soziale Verantwortung und dürfen keine Anti-Werte verbreiten. Deshalb werden wir in einem gemeinsamen Workshop die Programminhalte überprüfen“, so Rodríguez.

Maduro gab bereits vor Wochen bekannt, in die Medienlandschaft eingreifen zu wollen und die Ausstrahlung von gewaltverherrlichenden Serien/Filmen unterbinden zu wollen. Diese sind nach seiner Meinung mit dafür verantwortlich, dass das Land eine der höchsten Kriminalitätsraten der Welt hat.

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  1. 1
    Guillermo69

    Wie immer packt er die Angelegeheiten die Venezuela drastisch durchziehen falsch an. Jeder sagt das die Straflosigkeit, das falsche Beispiel was Polizei und Militär geben indem sie selber oft kriminell involviert sind, die offenbare Verachtung die schon Chavez den Besitzenden gegenüber proklamierte und er wiederholt indem er sie Parasiten nennt, dazu die Aussichtslosigkeit und die überfüllten „autonome“ Gefängnisse die Hauptursache für die Kriminalität sind. Er will das Fernsehen sterilisieren, wie damals die DDR.
    Da freut sich Kolumbien, Radio Caracol usw… mit stärkere Sender auf neue Kundschaft!
    Und heute geht auch alles über Internet genau so gut…siehe Mediathek,….

  2. 2
    Gast

    Auf jeden Fall trägt es zur Geburtenregelung bei. Beim anschauen der Staatlichen Sender
    steht einem ja die Pfeife nach hinten……..lol.

  3. 3
    Caramba

    Da gehts in keinster Weise um irgendwelche Gewalt, ob auf der Strasse oder im TV. Da gehts um Kontrolle und Gleichschaltung, er möchte schlicht und einfach keine Sender, die nicht die einzige Wahrheit (Seine!) verbreiten.
    Nur der nächste Schritt in die Diktatur, lange vorhergesehen, hier von verschiedenen Leuten geposted und eigentlich logisch und überfällig.
    Nur dass das Volk immer noch nicht begreift wo´s hingeht ist verwunderlich.
    Saludos
    dd

    • 3.1
      Alexander

      Man sollte aber auch nicht vergessen, dass es die privaten Sender (Oppositionsnah) waren, die den Putsch 2002 angefeuert haben und beim drohenden Scheitern absolut geschwiegen haben und belanglosen Mist gezeigt haben, also politische Neutralität kennen viele dieser Sender auch nicht, können sie auch gar nicht, weil deren Besitzer politische Ziele verfolgen.

      Auch waren es die privaten Medienkonglomerate, die sich schwerster Verbrechen durch die Unterstützung von Diktaturen schuldig gemacht haben, wenn man da nur an Argentinien und Chile denkt. Also sind diese Anstalten nicht gerade die Unschuldslämmer, die sie gerne wären.

  4. 4
    fideldödeldumm

    Aha, Anti-Werte! Gehören die cadenas auch dazu?

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