Lateinamerika: Kuba plant tiefste Erdölbohrung

Datum: 22. Januar 2014
Uhrzeit: 10:48 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Die staatliche kubanische Ölgesellschaft Cubapetróleo (Cupet) hat zu Beginn des Jahres mit der Exploration und dem Bohren von neuen Brunnen in einem Entwicklungs/Fördergebiet westlich der Stadt Matanzas (etwa 100 Kilometer östlich von Havanna) begonnen. Nach Berichten des staatlichen Fernsehens plant die Gesellschaft in den nächsten Monaten die Bohrung eines 8.200 Meter langen Förderschachtes. Dies wäre die tiefste/längste Bohrung, die je auf der Karibikinsel realisiert wurde.

„Aus diesem Bereich am nördlichen Küstenstreifen werden mehr als 95 Prozent des kubanischen Schweröls extrahiert“, gab ein Sprecher im Staatsfernsehen bekannt. Demnach sind auf Kuba im vergangenen Jahr zehn neue Ölquellen gebohrt worden. In den vergangenen fünf Jahren wurden auf der größten Insel der Antillen jährlich etwa vier Millionen Tonnen Öl produziert, wodurch die Hälfte der Inlandsnachfrage abgedeckt werden konnte.

In Lateinamerika gibt Venezuela sein Öl zu Vorzugspreisen weiter. Dafür bekommt das Land unter anderem Bohnen, Zucker, Fleisch und medizinisches Personal. Mit bis zu 100.000 Barrel täglich ist das kommunistische Kuba der größte Profiteur und hätte ohne die Milliardengeschenke aus Caracas schon längst Staatskonkurs angemeldet.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.

Leider kein Kommentar vorhanden!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!