„CELAC-Gipfel“ auf Kuba: Vargas Llosa bezeichnet Fidel Castro als prähistorisches Wesen

Datum: 01. Februar 2014
Uhrzeit: 12:15 Uhr
Leserecho: 12 Kommentare
Autor: Redaktion
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Der peruanisch-spanische Schriftsteller und Nobelpreisträger für Literatur (2010) Mario Vargas Llosa hat den kubanischen Ex-Präsidenten Fidel Castro als ein prähistorisches Wesen bezeichnet. Gleichzeitig kritisierte der 77-jährige, dass in der kubanischen Hauptstadt Havanna vor wenigen Tagen der Gipfel der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (Comunidad de Estados Latinoamericanos y Caribeños, CELAC) stattgefunden hatte.

Lllosa bezeichnete die Tatsache, dass „fast jeder Präsident der Region“ am Treffen in Havanna teilnahm, als beschämend. „Du kannst als Präsident an keinem Treffen teilnehmen und über Demokratie sprechen, wenn Kuba als Tagungsort gewählt wurde. Das ist absolut grotesk. Dort rufen sie zur Verteidigung der Demokratie auf und praktizieren selbst seit 54 Jahren eine Diktatur“, analysierte der zu den führenden lateinamerikanischen Romanciers und Essayisten zählende Schriftsteller.

„Dieses Verhalten zeigt einen absolut inakzeptablen Widerspruch und belegt, wie wenig echte Demokratie es in vielen lateinamerikanischen Regierungen gibt“, fügte er hinzu.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Groebben

    Wenn jemand „prähistorisch“ ist, dann ist es Llosa. Lateinamerika wächst mehr und mehr zusammen, was bei dem Gipfeltreffen in Havanna wieder zu sehen war. Leider gibt es noch immer ein paar Sturköpfe in Lateinamerika die noch die veraltete Sichtweise haben und die veränderten Umstände nicht wahrhaben wollen….

    • 1.1
      Mannfred Knobloch

      Es geht nicht darum, dass Lateinamerika zusammen wächst. Dies wird übrigens nie geschehen, da die einzelnen Staaten viel zu unterschiedliche Interessen verfolgen. Es geht schlicht und ergreifen darum, dass Massenmörder Fidel ein bereits verwesender Kadaver ist. Das wichtigste und zutreffendste ist, dass auf dem kommunistischen Kuba dieser Gipfel stattfand. Lachhafter geht es nicht mehr und macht das Gipfelchen noch mehr zur Farce.

      • 1.1.1
        jose

        Warum sollen Lateinamerika und Karibik nicht den Versuch unternehmen zusammen zu wachsen?
        Wie war das noch in EUROPA mir der deutsch-französischen ERBFEINDSCHAFT und Deutschland und Polen u. a.?
        WARUM kommt es auf den ORT an, an dem die Staaten miteinander sprechen?
        Wenn die Diagnose des berühmten exilvenezolanischen Dr. Jose Rafael Marquina seinerzeit richtig gewesen wäre, würde der Kadaver Fidel Castros jetzt überhaupt nicht einmal mehr stinken können.
        Einen weit über 80- jährigen (offenkundig vitalen) politischen Feind als verwesenden Kadaver zu bezeichnen spricht für absolute Menschenverachtung.

      • 1.1.2
        Groebben

        – Eine Bankl des Südens welches Projekte in ganz Lateinamerika finanziert basierend auf dem Geld der einzelnen Mitgliedsländer
        – In Bolivien gibt es klare Entspannungen zwischen Bolivien und Chile – ihrem noch bis vor wenigen Jahren Erzfeind (und einer der Gründe warum Ex Präsident Goni aus dem Land flüchten musste)
        – Ein Treffen von ALLEN Lateinamerikanischen Ländern – egal welcher ideologischen Idee anhängend – in Kuba

        Für mich sind das alles Zeichen des Zusammenwachsens. Natürlich ist es noch ein weiter Weg aber Lateinamerika ist auf dem richtigen Weg.

      • 1.1.3
        Martin Bauer

        Wenn Latein Amerika wirklich zusammenwächst, was wünschenswerte wäre, dann aber ohne die kommunistischen Verbrecher in einigen seiner Länder. Die sind wirklich so zeitgemäss, wie Dinosaurier Knochen.

  2. 2
    fideldödeldumm

    Wahre Worte Sr. Llosa!

  3. 3
    Spanishjack

    Fidel wird auf Kuba nicht als Massenmörder in die Geschichte eingehen.Mit einem Prähhistorischen Wesen hat er auch nichts zu tun.Es gibt Leute welche immer noch nicht kapiert haben das gerade dieser Mann seit Jahrzenten bei der Bevölkerung auf einer Sympathiewelle schwebt die es so auf Dieser Welt nicht nocheinmal gibt.Die Kubaner hatten nie einen besseren Präsidenten Batista nicht und die Us.Marionetten davor schon gar nicht.Fidel hat einfach nur mit der Unterstützung und Sympathie der Bevölkerung bis heute Konsequent sein Ding durchgezogen.Llosa ist nur einer von den vielen Südamerikanischen Schriftstellern,welcher allerdings nicht immer unrecht hat.

    • 3.1
      León Betancourt

      Das ist korrekt. Er gilt schon jetzt als Massenmörder. Er reitet einzig auf dem Rücken des geknechteten Volkes. Jeder Nicht-Kommunist auf Kuba-und davon gibt es immer mehr-würde ihn lieber heute als morgen wie eine Ratte erschlagen.

    • 3.2
      Martin Bauer

      Seien eigene Tochter war Zeuge zahlreicher seiner Morde, und sie sagt, er hätte stets mit sadistischer Freude getötet.

  4. 4
    helma

    ich werd verrueckt und wieso hauen dann immer noch soviele cubaner ab???setzen ihr leben aufs spiel, um aus den mar de la felicidad zu fluechten.alleine aus venezuela sind 3000 cubanische aerzte , ueber columbien nach florida gefluechtet.
    bravo sr.llosa.

    • 4.1
      jose

      Das wirst Du auch bleiben!
      Besteht Lebensgefahr beim legalen Passieren der Grenze zwischen Venezuela und Columbien?
      Seit wann setzen Columbianer (Cubaner aus Columbien) bei der Einreise nach USA ihr Leben auf´s Spiel? (Gibt es keine Direktflüge von z.B. Bogota nach Miami?)
      Woher stammt die Zahl von 3000 cubanischen Ärrzten, die aus Venezuela über Columbien nach Florida geflüchtet sind?
      Wieviele cub. Ärzte sind aus Haiti, Brasilien usw. nach USA geflohen?
      WIE GROSS IST DER ÄRZTEMANGEL IN USA?

      Die europäischen Staaten (bes. BRD) versuchen den brain drain nach USA mit allen Mitteln zu verhindern!

    • 4.2
      jose

      Ich bitte SIE, Helma, das leichtfertig „herausgeflutschte“ du zu entschuldigen!

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