Venezuela: Tourismuskammer bedauert Mord an deutschem Touristen

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Image der Isla de Magarita nachhaltig beschädigt (Foto: latinapress/IAP/Diermat Lang)
Datum: 09. Februar 2014
Uhrzeit: 10:11 Uhr
Leserecho: 8 Kommentare
Autor: Redaktion
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Am Freitag (7.) ist der deutsche Kreuzfahrt-Tourist Kurt Goldhahn während eines Landgangs auf der Karibikinsel Isla de Margarita vor einem Einkaufszentrum (lt. ermittelnder Staatsanwaltschaft) erschossen worden. Viele Nutzer sozialer Netzwerke auf der Isla drückten ihr Bedauern über der Mord aus und warfen der Regierung Unfähigkeit bei der Bekämpfung der Kriminalität in Venezuela vor. José Yapur, Präsident der Tourismuskammer des Bundesstaates Nueva Esparta, bedauerte die Tötung zutiefst und sprach der Familie und Freunden des 76-Jährigen Opfers seine Anteilnahme aus.

Nach seinen Worten wird sich der Vorstand der Kammer in den kommenden Stunden treffen, um die Situation zu besprechen und Maßnahmen zu definieren, wodurch die Sicherheit für alle Reisenden auf der Insel gewährleistet werden soll. Alle Mitglieder der Kammer hätten ein großes Interesse an der Suche nach Lösungen für dieses Problem, welches die Reisenden vor einem Besuch der Insel abschrecke.

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  1. 1
    Der Sachse

    Fein, wollen die diese unfaehige Regierung aus der Miraflores werfen? Das ist das
    Grunduebel, eine andere Loesung gibt es nicht. Da sie das nicht tun werden, ist jede Sitzung umsonst und bringt keine Ergebnisse, welche die Sicherheit im Lande + Isla Margarita verbessern, erhoehen. Also liebe Reiseveranstalter und Touris, meidet diese schoene Insel!!

  2. 2
    Michael B.

    Über drei Viertel aller Verbrechen im Land werden mit Motorrädern begangen. Man sollte eine Kennzeichnungspflicht für alle Motorradfahrer einführen. Wenn jeder Motorradfahrer eine bedruckte Weste mit seinem neonfarbenen Nummernschildkennzeichen auf beiden Seiten tragen müsste, dann würde es weniger Verbrechen geben. Die Weste muss so eng sitzen, dass sie nicht einfach über den Helm an- und ausgezogen werden kann. Wer ohne Weste beim Fahren erwischt wird, der wird kontrolliert, wird seine Fahrerlaubnis los und zahlt eine hohe Geldstrafe. Mit einem Auto kann man nicht so leicht unerkannt fliehen wie beim Motorrad und man kann auch nicht so einfach das Nummernschild hoch- und runterklappen.
    Wenn jemand einen Motorradfahrer ohne Weste sieht, dann „hält er seine Brieftasche vorsichtigerweise umso fester“, meidet den Fahrer und ruft die Polizei!

    • 2.1
      Der Sachse

      Ich glaube das funktioniert doch nicht mit den Westen. Die Banden sind sehr gut organisiert und Westen kann man manipulieren. Darin haben diese Banditen sehr gute Erfahrungen. Die Praesiwahl von Maburo war ja auch getuerkt. Wenn Sie mich fragen wo ich lebe, hier in Caracas, seit ueber 7 Jahren. Nur so nebenbei bemerkt.

  3. 3
    Franky

    Man muss wohl damit leben, dass es weltweit in Touristen Hochburgen s.g. no go ares gibt, aber leider ist Venezuela wegen dieser Rothemden zu einem einzigen no go area geworden – bin mal in Äthiopien in Addis überfallen worden – im Hotel war sofort die Security da und diese bösen Jungs wurden schnell einkassiert – ziemlich brachial, aber so verschafft man sich als Staatsgewalt Respekt.

    • 3.1
      Fideldödeldumm

      Och, dass gab es früher auch auf Margarita. Hatte das mal mitbekommen als ein Räuber einer älteren Touristin die Handtasche klaute. Da ist ihm ein Polizist hinterher gelaufen. Er hat ihn nicht bekommen, jedoch ein Kollege 2 Straßenecken weiter. Als der Polizist ankam, hat er ihn an Ort und Stelle mit seinem Säbel verprügelt, vermutlich weil er die Strecke im Trab laufen musste. Dem Dieb war das eine Lehre, die er sich wohl gemerkt haben dürfte.

  4. 4
    der Reisende

    Tourismuskammer bedauert : das hilft dem toten und seiner Familie recht wenig oder will die rote Drecksbande der Familie einen Gratis Urlaub schenken. Ich kann nur allen Auslaendischen Touristen empfehlen meidet Venezuela komplett wenn euch euer Leben lieb ist. Das ist zwar hart aber leider die Realitaet.Kommt erst wieder in dieses Tolle Land wenn die Kommunisten zum Teufel gejagt sind.

  5. 5
    babunda

    das bedauern aussprechen ist eine unverschämtheit, den tourusmus minister sollte man erschießen und auf die müllhalde werfen.

  6. 6
    paulo

    seit inkrafttreten des neuen waffengesetzes, tragen heute nur noch die sicherheitskräfte von den vielen verschiedenen polizeieinheiten und der guardia national waffen und natürlich in noch nie dagewesenem mass die verbrecher.
    dazu muss erwähnt werden, dass ein grossteil der verbrechen von angehörigen dieser bewaffneten organisationen an sicherheitskräften begangen werden. und da sich die krähen gegenseitig keine augen auspicken, wird meist auch gar nie ermittelt.

    ach ja: seit es dieses gesetz gibt, sind auch sämtliche wachmannschaften von supermärkten und einkaufszentren entwaffnet worden. wenn also ein paar verbrecher nachts in so einem center erscheinen, hauen diese wachleute sofort ab und rufen auch meist keine polizei an, weil sie dann ja mit vergeltung rechnen müssten.

    es ist traurig wenn man all die ergebnisse der seit 15 jahren dauernden revoluzion sieht.

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