Auswärtiges Amt rät von Reisen nach Venezuela ab – Deutsche sollen sich in „Deutschenliste“ eintragen

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Gefährliche Situation in Venezuela (Foto: Archiv)
Datum: 20. Februar 2014
Uhrzeit: 14:05 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Anlässlich der anhaltenden Proteste gegen die Regierung von Präsident Maduro hat das Auswärtige Amt vor Reisen nach Venezuela abgeraten. In allen Städten des südamerikanischen Landes gehen Hunderttausende auf die Straße und protestieren gegen die ausufernde Kriminalität, Inflation und Nahrungsmittelknappheit. Bisher haben die Proteste mindestens sechs Menschen das Leben gekostet.

Ebenfalls hat das brasilianische Außenministerium am Donnerstag empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden. Aus mehreren Städten, darunter Caracas, Ciudad Guayana, Puerto Ayacucho und Santa Elena de Uiarén, hätten sich im Land lebende Brasilianer mit der Bitte um Hilfe an das Ministerium gewandt.

„Es kommt derzeit insbesondere in den Städten verbreitet zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, die sich jederzeit auch spontan entwickeln können. Hierbei wurden bereits mehrfach auch Schusswaffen eingesetzt. Es kommt auch häufig zu Straßenblockaden und Unterbrechungen von Verkehrsverbindungen. Daher wird empfohlen, nicht notwendige individuelle Reisen nach Venezuela vorläufig zu verschieben“, lautet der aktuelle Hinweis des Auswärtigen Amtes.

Update 21. Februar:

Deutschen, die sich im Land aufhalten und sich bisher nicht in die Deutschenliste der Botschaft eingetragen haben, wird empfohlen, sich elektronisch zu registrieren, um im Fall einer Verschlechterung der Sicherheitslage zentral erreichbar zu sein. Dieser Service kann auch von deutschen Staatsangehörigen genutzt werden, die sich nur kurzzeitig im Land aufhalten.Die Medienberichterstattung und diese Reisehinweise sollten aufmerksam verfolgt werden

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  1. 1
    thor

    eine klare Stellungnahme von Seiten der EU wäre vielleicht auch mal angebracht. Als deutscher Staatsbürger sollten Sie sich – falls sie das Land unvorhergesehener weise verlassen müssten- an eine andere Botschaft der EU halten, ansonsten fallen leicht um die 20-30.000 Euro Flugkosten pro Person an, die ihnen selbstverständlich vom dt. Staat in Rechnung gestellt werden (als einziges EU Land übrigens…), als Kleinfamilie (Vadder, Mudder, Kind) kommen da leicht 100.000 Euro zusammen, nur mal so zur Vorsorge… Deutschland, Einig, Vaterland sage ich da nur…

  2. 2
    Gast.

    Natürlich gilt das nicht für die Unterstützer des Sozialismus XXI. Auch die roten Kommentar Schreiber
    sind herzlich willkommen .
    Erst wenn der letzte rosa rote Chavista begriffen hat das man Sozialismus nicht fressen kann,
    wird Ruhe einkehren.

  3. 3
    Alba

    Ist ja nett, dass man sich in eine Deutschenliste eintragen kann, nur was nützt dir dies wenn du eine über die Rübe bekommst.
    Deutschland hat die Pflicht endlich mal Stellung zu beziehen, ist Deutschland eine Demokratie oder was? Schon der Verbrecher Chavez wurde viel zu sanft behandelt, nun müssen sich die Regierungen mit einem Schwerverbrecher abgeben, soweit sollte man es niemals kommen lassen, Deutschland hat doch Erfahrung, aus Erfahrung klug? Na, ich weiss nicht, war das Erdöl wichtiger als ein stabiles Vzla.? Also, was gedenkt die BRD und Europa zu tun, hier ist eine zweite Ukraine am entstehen!!!
    Kommen die Europäer immer erst wenn es zu spät ist? Soll Venezuela in der Anarchie versinken? Diese roten Horden, zum Teil aus Kuba und China und Bolivien, sie sollen in ihren Ländern ihr Unwesen treiben, die Venezolaner wollen sie nicht!!!!!!!! SOS, Vzla. necesita ayuda!!!!

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