Proteste in Venezuela: Gezielte Zusammenarbeit paramilitärischer Gruppen mit den Streitkräften

Datum: 23. Februar 2014
Uhrzeit: 14:26 Uhr
Ressorts: Kurznachrichten
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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Anlässlich der Demonstrationen gegen die venezolanische Regierung berichten verschiedene Menschenrechtsorganisationen von einem „neuen Muster der Unterdrückung“. Laut Rocío San Miguel, Präsidentin der zivilgesellschaftlichen Organisation Bürgerkontrolle (Control Ciudadano), führen bewaffnete Gruppen gemeinsam mit dem Militär landesweit Angriffe auf Privatpersonen und Wohngebäude durch.

„Die gemeinsamen Aktionen sind gut koordiniert und kein Zufall. Dieses Muster der Vorgehensweise wird in vielen verschiedenen geografischen Standorten unseres Landes beobachtet. Wir unterstützen deshalb die Forderung nach einer unabhängigen internationalen Kommission zur Untersuchung des Vorgehens dieser sogenannten Todesschwadronen, die das bekannte Model aus El Salvador kopieren“, so Miguel

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  1. 1
    VE-GE

    was laest sich der typ noch alles einfallen ????

  2. 2
    Caramba

    Der Typ lässt sich gar nichts einfallen, dazu fehlt ihm bei weitem die Kapazität. (Er ist schlicht zu blöd, weiter zu denken als sein Bierbauch reicht)
    Das ist kubanische Anti-Demonstrationstaktik 101, für Anfänger.
    Sh. Habanazo 1994, da hat Fidel auch keine Truppen sondern inoffizielle Schlägertrupps geschickt – die viel direkter und brutaler vorgegangen sind als die Soldaten das gekonnt hätten.
    Gleichzeitig ist Fidel raus und hat versucht, die Leute zu beruhigen – was er konnte, weil er eine Konfrontation der Demonstranten mit der Staatsmacht vermieden hatte.
    Und diese Banden kann man dann schön den Faschisten, dem CIA, Obama persönlich oder wem auch immer zuschreiben, solange der Machterhalt garantiert ist, spielen Beweise eh keine Rolle.
    Na, kommt Ihnen das bekannt vor? Parallelen zu tatsächlchen Ereignissen sind nicht zufällig und ausdrücklich erwünscht……
    Saludos

  3. 3
    Marvin Scott

    Die Schlägertrupp-Taktik geht auf den anderen grossen, braunen Führer zurück, der diese faschistische Methode als Erster gut koordiniert einsetzte. Ist für Mad Uro wahrscheinlich zu kompliziert, mal genau nachzudenken, wer eigentlich in seinem Land die Faschisten sind.

  4. 4
    Alba

    Ist mir egal, ob Faschist oder Kommunist, da diese Arten der Regierungsformen so oder so nur Bockmist sind, haben noch in keinem Land dieser Erde zu etwas anständigem geführt. Mir auch egal was man von Obama denkt, der sollte nun mal schnell handeln, das Ganze spielt sich vor seiner Haustüre ab und er sollte sich mal mit den wenigen verbliebenen Neutralen bis demokratischen Ländern zusammen tun, das Aufheben des Embargos gegen Kuba war der grösste amerikanische Fehler in jüngster Vergangenheit, die Castros gehören ausgehungert, man sollte Reisebüros die Ferien in Kuba anbieten boykottieren, man sollte all jene an den Pranger stellen, die generell solche Systeme unterstützen, nicht nur in Venezuela, schon die Olimpiade in Sotschi hätte niemals stattfinden dürfen, damit hilft man den Unterdrückten nicht, nirgendwo.

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