Business treiben in Südamerika

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Dunkle Anzüge sind auch im tropisch warmen Südamerika an der Tagesordnung (Foto: Antonio Cruz/Agência Brasil)
Datum: 24. Februar 2014
Uhrzeit: 16:07 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Als Folge der Globalisierung ist es wichtig, sich auf die Gepflogenheiten seiner Geschäftspartner einzustellen. Dies gilt auch für Geschäfte mit Südamerika. Wer im Ausland Geschäfte betreibt, der muss sich vorher über kulturelle Besonderheiten und dem üblichen Jargon für Geschäftsverhandlungen vertraut machen.

Das richtige Erscheinungsbild

Die Mode bei Geschäftsterminen verhält sich in Südamerika immer noch sehr konservativ. Der schwarze oder graue Anzug ist ein Muss. Ebenso bleibt das Jackett während der gesamten Verhandlungen an. Ein gut sitzender Schnitt und hochwertige Stoffe suggerieren eine höhere Stellung und Autorität. Wer also professionell und wichtig wirken möchte, achtet auf einen gut sitzenden Anzug. Einen solchen findet man günstig unter Anzüge.de . Diverse Marken und Schnitte sind hier auf einer Plattform vereint.

In Südamerika tragen Angehörige des oberen Managements zudem gerne Dreiteiler mit Weste. Mitarbeiter des mittleren Managements begnügen sich mit der zweiteiligen Variante. Hier sollten sich europäische Geschäftsmänner überlegen, welche Wirkung sie erzeugen möchten. Klassisch ist auch bei der Krawatte die richtige Wahl. Keinesfalls sollte man zu kreativ werden. Eine Krawatte in Landesfarben wird den Gastgeber eher beschämen als freuen. Frauen kleiden sich korrekt aber weiblich. Pumps sind obligatorisch, Hosenanzüge aber eher selten. Ein gewisser Sinn für Mode und Stilbewusstsein ist für einen galanten Auftritt bei geschäftlichen Dingen immer von Vorteil.

Verhandeln wie ein Südamerikaner

Im Gegensatz zu Europa und den USA gilt in Bezug auf Geschäftskontakte in Südamerika nicht „time is money“, sondern „Gut Ding will Weile haben“. Bei Kontakten mit dem Süden Amerikas sollte einiges an Zeit investiert werden. Nicht alle Südamerikaner sprechen englisch, so sind eigene Spanisch- oder Portugisisch-Kenntnisse hilfreich. Mit Späßen sollte man sich zurückhalten, stattdessen seine Vorschläge gut visualisieren und klare Perspektiven aufzeigen. Kritik sollte nur äußerst vorsichtig formuliert werden, die Ehre des Gegenübers darf keinesfalls angegriffen werden. Eigene Schwächen einzugestehen, bringt keinen Bonus, sondern lässt tatsächlich schwach wirken. Entscheidungen werden in der Regel lange diskutiert und können lange dauern. Ist ein Anwalt notwendig, sollte dieser aus dem jeweiligen Land stammen, so wird ihm von Anfang an mehr Vertrauen geschenkt als einem ausländischen Kollegen. Tipp: Nach vollzogener Vertragsunterzeichnung einen Dankesbrief zu senden, wird gern gesehen.

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