Krise in Venezuela: Landesweite Proteste gegen das Regime halten an

maduro

Proteste auf den Straßen von Venezuela (Foto: Twitter)
Datum: 04. März 2014
Uhrzeit: 07:26 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Im krisengebeutelten südamerikanischen Land Venezuela ist es auch am Montag (3.) wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. In der Hauptstadt Caracas gingen die Sicherheitskräfte mit Tränengas und Schlagstöcken gegen die Protestierenden vor. Gewaltbereiter Mob hatte die Polizisten außerhalb der friedlichen Kundgebungen mit Steinen und Schleudern angegriffen. Mehrere ausländische Journalisten wurden von bewaffneten Motorradbanden attackiert, ihre Fotoausrüstung geraubt.

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Zuvor hatten der inhaftierte Oppositionsführer Leopoldo Lopez, mehrere Studentenführer und Henrique Capriles Radonski (Gouverneur des Bundesstaates Miranda) ihre Anhänger aufgerufen, die Proteste gegen Präsident Maduro nicht aufzugeben. Studenten und Oppositionspolitker fordern inzwischen auch den Rücktritt des Innenministers und weiterer Politiker, nachdem bei den landesweiten Protesten gegen die Regierung bisher mindestens 18 Menschen getötet und Hunderte verletzt wurden.

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Die Demonstrationen in Venezuela richten sich gegen Versorgungsengpässe/Nahrungsmittelknappheit, steigende Inflation und horrende Kriminalität. Präsident Maduro und seine Helfershelfer aus Kuba, Argentinien, Bolivien, Ecuador, Nicaragua und dem Iran sehen in den Protesten einen von den USA unterstützten Umsturzversuch. Für die nächsten Tage sind weitere Protestmärsche angekündigt, der bereits angeschlagene Maduro kommt nicht zur Ruhe.

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  1. 1
    Herbert Merkelbach

    Frei nach dem Ausspruch des letzten Ministerpräsidenten der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlans ALS STAAT, T. de Maiziere: Der Sozialismus des 21. Jahrhunderts wird vom Volk zum Krüppel degeneriert werden..

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