Lateinamerika: „Gelber Alarm“ am Vulkan Copahue in Chile

copahue

Der 2.997 Meter hohe Stratovulkan liegt an der Grenze zwischen der argentinischen Provinz Neuquén und der chilenischen Region Bío-Bío (Foto: Télam)
Datum: 11. März 2014
Uhrzeit: 18:40 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Nach einer Serie von mehr als 80 Erdbeben haben die Behörden am chilenischen Vulkan Copahue die „Alarmstufe Gelb“ ausgerufen. Der 2.997 Meter hohe Stratovulkan liegt an der Grenze zwischen der argentinischen Provinz Neuquén und der chilenischen Region Bío-Bío. Es reihen sich neun Vulkankrater entlang einer zwei Kilometer langen Riftzone mit ONO-WSW-Ausrichtung.

Die jüngste Eruption fand am 22. Dezember 2012 statt, die Eruptionssäule stieg 1.500 Meter hoch. Nach erhöhter Aktivität des Vulkans Ende Mai 2013 wurden rund 3.000 Bewohner in einem Umkreis von 25 Kilometer evakuiert. Im Umkreis des Vulkans gibt es mehrere heiße Quellen. Im nahegelegenen gleichnamigen Ort Copahue in Argentinien werden diese zu Kur- und Heilzwecken genutzt.

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