Lateinamerika: UNASUR bildet Komitee zur Beurteilung der Krise in Venezuela

dilma

Troika: Die Präsidentinnen von Argentinien, Chile und Brasilien (Foto: Planalto)
Datum: 12. März 2014
Uhrzeit: 08:37 Uhr
Leserecho: 7 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die Union Südamerikanischer Nationen (UNASUR) wird ein Komitee zur Überwachung und Beurteilung der kritischen Situation in Venezuela bilden. Dies gab am Dienstag (11.) Brasiliens Staatsoberhaupt Dilma Rousseff am Rande der Vereidigungszeremonie für die wiedergewählte chilenische Präsidentin Michelle Bachelet in Santiago bekannt.

Die „Angelegenheit“ soll nach ihren Worten am Mittwoch während eines Treffens der Außenminister in der chilenischen Hauptstadt diskutiert werden. „Die Minister werden eine Kommission ins Leben rufen, bei der die Vertreter aller Länder teilnehmen können. Diese wird mit Venezuela interagieren und einen Konsens finden, der zur Stabilität im Land beitragen wird“, so Rousseff. Sie erinnerte daran, dass Brasilien die „Aufrechterhaltung der demokratischen Ordnung in Venezuela“ unterstützen wird.

Außer Rousseff nahmen an der Amtseinführung von Bachelet auch die Staatsoberhäupter von Argentinien (Cristina Kirchner), Bolivien (Evo Morales) Kolumbien (Juan Manuel Santos), Ecuador (Rafael Correa), Mexiko (Enrique Peña Nieto), Paraguay (Horacio Cartes), Peru (Ollanta Humala), Surinam (Desiré Bouterse), Uruguay (José „Pepe“ Mujica), sowie der Premierminister Haitis, Laurent Lamothe, teil.

Präsident Nicolás Maduro hatte die geplante Reise nach Chile abgesagt. Bereits im Vorfeld hatten mehr als Hundert Menschen gegen die Anwesenheit des Ex-Busfahrers demonstriert. Bei den Protesten gegen das linksgerichtete Regime war vor wenigen Tagen eine chilenische Staatsbürgerin erschossen worden.

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  1. 1
    Skeptiker

    WELCHE “Aufrechterhaltung der demokratischen Ordnung in Venezuela”?
    Haben die es noch nicht geschnallt, dass es in VE keine Demokratie mehr gibt

    • 1.1
      der Sachse

      Genau, die schnallen es nicht, dass es in Venezuela ueberhaupt keine demokratische Ordnung gibt und somit diese nicht „aufrechterhalten“ werden kann. Das wird sowieso nur ein ideologischer Debatier-Club.Es muesste heissen, Beseitigung der bestehenden Diktatur und Aufbau einer demokratischen Ordnung, einschl. Gewaltenteilung in Venezuela. Da geht mir wieder das Messer in der Tasche auf, was die Roesseff von sich gibt.

  2. 2
    Fideldödeldumm

    Wenn die 3 Mädels sich zum Kaffeeklatsch treffen, geht es doch vordringlich um Kirchners letzte Botox-Behandlung und nicht um die tatsächlichen Probleme von Venezuela.

    • 2.1
      que chevere

      der war gut !!!
      will die Roesseff Militär schicken wie Cuba, in den Trachten der Volksmörder ?

  3. 3
    Martin Bauer

    Michelle Bachelet halte ich für recht fähig. Aber Roussef gehört zu der Sorte Linker, die Demokratie reden und Sozialismus meinen, ähnlich wie seinerzeit Willie Brandt.

  4. 4
    suizo

    Ein Komitee aus Verwanten von Chavez, Morales und den Castros, den mit diesem Komitee wären schon alle Probleme in VE gelöst, oder hat es nie Probleme gegben und die demokratiesche Ordnung wäre nie weggewesen????!!!!

    • 4.1
      der Sachse

      Ist doch ironisch gemeint, oder?

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