Luftverkehrs-Vereinigung warnt vor Aussetzung der Flüge nach Venezuela

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Regime hat Schulden in Höhe von rund 3,7 Milliarden US-Dollar angehäuft (Foto: IATA)
Datum: 12. März 2014
Uhrzeit: 10:59 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die Internationale Luftverkehrs-Vereinigung (IATA) hat am Mittwoch (12.) vor einer Aussetzung der Flüge nach Venezuela gewarnt. Laut Generaldirketor Tony Tyler warten die verschiedenen Fluggesellschaften seit Monaten darauf, dass das linksgerichtete Regime Schulden in Höhe von rund 3,7 Milliarden US-Dollar begleicht.

Dem Dachverband gehören ungefähr 240 Fluggesellschaften an, die rund 94 % aller internationalen Flüge durchführen. Mitglieder sind große oder nationale Luftfahrgesellschaften, die internationale und interkontinentale Flüge durchführen. Die IATA organisiert – mit Ausnahme der USA – weltweit die Abrechnung der Flugtickets, die von Reisebüros mit IATA-Lizenz ausgestellt werden. Jährlich werden mehr als 400 Millionen Tickets über das System ausgestellt. Zusätzlich nimmt die IATA Einfluss auf die Preisbildung im internationalen Flugverkehr.

„Es ist absolut inakzeptabel, dass sich Venezuela nicht an die per Vertrag vereinbarten Regeln hält“, so Tyler während einer Pressekonferenz. „Ich weiß definitiv, dass einige Fluggesellschaften eine Einstellung ihrer Flüge nach Venezuela erwägen“, fügte er hinzu.

Die Wirtschaft des erdölreichsten Landes der Welt befindet sich am Abgrund und wird nur durch ständig neue Kredite aus dem Ausland am Laufen gehalten. Der gescheiterte „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ hat dazu geführt, dass das Land Schulden im zweistelligen Milliardenbereich angehäuft hat. Die seit einem Monat andauernden Proteste gegen Präsident Maduro haben bisher mindestens 22 Todesopfer gefordert, Venezuela treibt auf einen Bürgerkrieg zu.

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  1. 1
    Marvin Scott

    Weiss der Mad Uro überhaupt, was die IATA ist?

  2. 2
    Alba

    Aber zuvor bitte noch ein paar Freiflüge um Maduro & Co. nach Nordkorea fliegen zu lassen.
    Sieht ganz schön düster aus, wo sind die Milliarden geblieben? Hat das Sozialprojekt so viel Geld verschlungen, Herr Maduro? Aber warum gibt es dann Arme, warum gibt es dann keine Lebensmittel?
    Ja, man kann und sollte den Kapitalismus nicht komplett abschaffen und man sollte vor allem nicht Selbstbedienungstaktiken praktizieren wenn man ein Sozi sein will, ihr habt das Land in den Ruin getrieben.

  3. 3
    annaconda

    Ich hab da ein paar gute Tipps , wie man Bambusflose baut. Ach ja, da koennten Experten aus Kuba den Venezolanern behilflich sein.Mit 50 Jahren Erfahrung.

  4. 4
    helma

    scheinbar sitzen wir jetzt hier fest, fast wie in cuba.

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