Keine Kursänderung: Bankrott des nationalen Produktivsektors in Venezuela unvermeidbar

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Experten warnen vor einem Zusammenbruch (Foto: Internet)
Datum: 14. März 2014
Uhrzeit: 20:11 Uhr
Leserecho: 14 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die Handelskammern von Caracas, Valencia, Cumaná, Carúpano, Verwaltungsbezirk Valdez, Mérida, Puerto Cabello und Vargas haben am Freitag (14.) über die aktuelle Situation im von sozialen Unruhen erschütterten Venezuela diskutiert. In einer gemeinsamen Erklärung gaben sie bekannt, dass die aktuelle Krise das Ergebnis der Umsetzung einer falschen Politik sei und umgehend korrigiert werden muss.

„Die aktuelle Situation der sozialen Konflikte ist das Ergebnis einer Politik, die alle wirtschaftlichen und sozialen Ziele verfehlt hat. Der Sozialismus des 21. Jahrhunderts hat Hass und Groll gesät, teilt die Bevölkerung in verschiedene Lager, verschärft die Unsicherheit, Inflation und Knappheit. Diese Regierung hat ein Klima der Straflosigkeit und des Totalitarismus geschaffen. Immer mehr Bürger sind gezwungen, sich an friedlichen Protesten zu beteiligen – denn es gibt keinen anderen Weg um gehört zu werden“, lautete die Erklärung der Präsidenten der Kammern.

Die Experten wiesen auf die dringende Notwendigkeit zur Kursänderung hin. „Ändert die Regierung nicht schnellstens ihren wirtschaftlichen Kurs, ist der Bankrott des nationalen Produktivsektors und der Verlust von Arbeitsplätzen nicht mehr zu vermeiden“.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Martin Bauer

    Inuzwischen ist gesch….. auf friedliche Proteste! Gerade hat ein durchgeknallter PDVSA Mitarbeiter ein Mädchen vor zahlreichen Zeugen und den Augen der Mutter absichtlich angefahren und lebensgefährlich verletzt, nachdem er zuvor längere Zeit in seinem weissen Geländewagen Runden gedreht hatte, offensichtlich um die Menschen auf der Strasse zu beobachten. Die Leute suchen fieberhaft nach dem Fahrzeug. Wenn sie den Typ zu fassen kriegen, gebe ich auf sein Leben keinen Pfifferling.
    Auch Cacchiola hat heute die Wut der Bevölkerung Valencias auf sich geladen, in dem er massive Polizeikräfte schickte, um Barrikaden zu räumen und zumindest in ein Edificio gewaltsam einzudringen. Morgen sollen „Fuerzas Especiales“ kommen, um weitere Wohnhäuser zu stürmen und zu durchsuchen. Was hier abgeht, ist bestialisch!

  2. 2
    Martin Bauer

    Das Fahrzeug des Täters wurde in der Parkgarage des Shopping Center gefunden. Ein Toyota mit Doppelkabine und offener Pritsche, Kennzeichen A83AA7A. Das Einkaufszentrum ist geschlossen. Wie konnte er da rein fahren…?
    Jetzt läuft die Jagd nach dem Fahrer.

    • 2.1
      Martin Bauer

      Das Mädchen starb heut früh an seinen Verletzungen. Der Mörder wurde noch letzte nacht gefasst und von der Polizei „in Sicherheit“ gebracht.

      Das Fahrzeug stand nicht im Shopping Center, wie zuerst gemeldet, sondern in einer anderen Tiefgarage.

      Wir haben also ein weiteres Mordopfer der Unruhen. Das wird wohl genauso wenig in die Statistik eingehen, wie der Mord an dem 6-jährigen Mädchen, das am Mittwoch bei einem Überfall der Colectivos auf eine Schule in Valencia erschossen wurde.

  3. 3
    suizo

    Hallo naseweis, hast die `Nase weiss`, Coc….? Keine Ahnung von Venezuela. Wo wohnst du, hinter
    den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen?

  4. 4
    Martin Bauer

    Ich bezweifle stark, dass Sie überhaupt etwas fassen, bzw. „erfassen“ können. Ihr Weltbild scheint unreflektiert aus amerika21 entnommen zu sein.

    • 4.1
      claudia

      naseweis….bitte zuerst schlau machen, was hier wirklich abgeht! dann würdest du nicht so einen hirnlosen kommentar schreiben!!
      ich war so wütend auf amerika21, ich habe denen vor 2 tagen einen langen brief geschrieben und wörter benutzt die ich noch nie in meinem leben in den mund genommen habe. ja sicher, es hat nichts gebracht…aaaaber es hat mir gut getan.

    • 4.2
      Martin Bauer

      Das nutzt nix, Claudia! Die sind ja nicht an der Wahrheit interessiert, sondern nur am Wachstum eines neuen bolschewistischen Imperiums. Dementsprechend wird jeder, der nicht mit ihnen ist, entweder ignoriert oder diffamiert.

  5. 5
    Bono

    Und du bist wohl ziemlich häftig vor die Schleuse geschwommen!!!

    Noch fliegt die Lufthansa nach CCS also flieg mal hin und mach dir ein persönliches Bild vom Paradies.

    Deine inkompetenten Äußerrungen sind eine Beleidigung für die Toten und die Menschen, die dieses Terrorregime täglich ertragen müssen.

  6. 6
    Amiguita

    @naseweis: Hast Du Dir mal überlegt warum die Menschen Barrikaden bauen? Was würdest Du denn zu Deinem Schutz machen, wenn Horden motorisierter Chavistas Dein Haus ja ganze Wohnviertel überfallen? Und das nicht erst seit den Unruhen. Was glaubst Du denn wie die 25.000 Menschen letztes Jahr umgekommen sind? Deshalb gehen die Menschen auf die Strasse, weil sie es leid sind nur dumme Sprüche wie „tienes Patria“ zu hören.
    Ja flieg hin, kostet gar nicht so viel, wenn Du Pech hast halt Dein Leben. Aber für linke Ideologien zu sterben tut sicher nicht weh.
    Mir tut es aber jeden Tag weh mit ansehen zu müssen in welcher Gefahr meine Freunde leben und nicht wirklich helfen zu können!

  7. 7
    fideldödeldumm

    Leute geht euch doch nicht mit so einem Spacko ab. Weiß in der Nase, rot in der Birne, braun vom Gesäss.

    • 7.1
      Bono

      …und um den Mund vom vielen S……. labern!

  8. 8
    Martin Bauer

    Eine Meinung äussern ist legitim. Wenn das weltfremder Quatsch ist, stösst dies halt auf Ablehnung und Widerspruch.

  9. 9
    claudia

    mein mann kann wegen derzeitigen situation auch nicht mehr arbeiten und rep. zur zeit computer. wir leben von ca. 1500 – 2000bs im monat, es ist hart aber da müssen wir durch! würden sie an die demos gehen, wüssten sie wovon hier gesprochen wird….es gibt überall schwarze schafe, sei es bei den chavisten oder bei der opposition, nur hat die opposition keine mörder auf die strasse geschickt!!
    viele freunde von uns schützen ihr leben durch solche strassensperren…sollen sie sich einfach abknallen lassen oder noch besser sich mit gewehren ausrüsten?
    hätten sie in den letzten 2 monaten die berichte von hr. bauer genau gelesen, wüssten sie auch warum solche komentare geschrieben werden.
    wenn für sie die situation so unerträglich ist, müssen sie handeln – panama :)
    wir kämpfen weiter ohne gewalt, was leider von der gegenseite nicht zu erwarten ist…ich meine damit maduro und seine banditen.

  10. 10
    Alba

    Was hat denn Naseweis so von sich gegeben? Sehe keinen Beitrag von ihm. Wahrscheinlich auch besser für mich, sonst raste ich aus und damit wäre der Sache nicht gedient.
    Die o.e. Handelskammern haben aber auch ein paar Jahre zu lange gebraucht um zu bemerken was los ist im Staate „nimm“. Nein, jetzt Gegenmaßnahmen, Kurskorrekturen in der Wirtschaft einleiten, was verkünden denn die für einen Blödsinn? Erstens versteht Maduro nicht´s davon, zweitens ist es zu spät und drittens hilft nur noch eine Auflösung dieser Marionettenregierung, Untersuchungsausschüsse über die Gewalttaten, Bestrafung der Täter, und Neuwahlen, bitte mit einem Verbot für extreme linke oder rechte Parteien, es muss SCHLUSS sein mit diesen Extrempolitikern. Weder Pinochet noch Chavez sind nachahmungswerte Politiker, darunter fallen noch einige mehr Extrempolitiker aus Süd- und Mittelamerika. Es wäre wünschenswert, eine Partei zu finden, die nach Neuwahlen zumindest den Versuch der Aussöhnung unter der Bevölkerung anstrebt, als oberstes Ziel, und dann die marode Wirtschaft wieder in Schwung bringt. Und es muss die Regierungsperiode wieder auf 4 Jahre verkürzt werden, max. 2 Wahlperioden pro Präsident, diese Dauerbrenner bringen nichts, werden dann immer zu gierig, und nur nicht wieder ein Ererben der Macht ermöglichen (Chavez an Maduro), da kann ja jeder Hinterwäldler Präsident werden. Nun, ja, erst muss mal eine Momentanlösung gefunden werden, wird es Vzla. aus eigener Kraft schaffen? Oder müssen die „bösen Amis“ doch wieder eingreifen? Was muss eigentlich noch passieren bis die UNO eine Resolution auf den Weg bringt? Das heißt ja eigentlich noch nicht viel, wäre aber doch mal das 1. um einen Weg eines militärisch gerechtfertigten Eingreifens zu rechtfertigen, oder der Entsendung von Blauhelmen. Diese Mühlen mahlen immer so langsam, da muss man erst zusehen wie junge Menschen ihr Leben verlieren bis reagiert wird, es ist zum Verzweifeln.

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