SIPRI-Studie: Venezuela ist der größte Waffenimporteur in Lateinamerika

maduro

Venezuela liegt bei den Waffenimporten weltweit auf Rang 17 (Foto: Archiv)
Datum: 17. März 2014
Uhrzeit: 08:20 Uhr
Leserecho: 10 Kommentare
Autor: Redaktion
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Der globale Handel mit konventionellen Waffen ist in den Jahren 2009 bis 2013 um 14 Prozent gestiegen. Dies ergab eine Studie des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI. Demnach sind die USA, Russland, China, Deutschland und Frankreich verantwortlich für 74 Prozent der weltweiten Waffenverkäufe, die beiden erstgenannten für 56 Prozent des globalen Waffenexports. Die Vereinigten Staaten waren der größte Importeur in Amerika, gefolgt von Venezuela. Das linksregierte Land ist der größte Importeur in Lateinamerika und liegt weltweit auf Rang 17.

Das Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI ist eine Einrichtung zur wissenschaftlichen Arbeit an Fragen von Konflikten und Kooperationen im Kontext globaler Entwicklungen bei Frieden und Sicherheit. Es wurde 1966 in Form einer Stiftung durch die schwedische Regierung gegründet.Seine Untersuchungen zur Rüstungsstärke waren eine von allen beteiligten Staaten anerkannte Zahlengrundlage für die Abrüstungsverhandlungen zwischen Ost und West.

SIPRI gibt Jahresberichte und Sonderdokumentationen heraus, die auf unterschiedliche Herausforderungen der heutigen Globalisierung eingehen und wurde 1982 mit dem UNESCO-Preis für Friedenserziehung ausgezeichnet.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Alexander

    Und in wie fern ist Venezuela der größte Waffenexporteur? In absoluten Zahlen, in relativen Zahlen zum GDP oder zur Steuerbasis? Wie wäre es mal mit einer Verlinkung der Quelle?

    • 1.1
      der Sachse

      Venezuela ist li. dieser Quelle der groesste Waffenimporteur Suedamerikas und nicht „Waffenexporteur“. Die Waffen kommen rein und nicht raus. SIPRI – eine Gruendung der schwedischen Regierung. Jaja, die boesen Kapitalisten (das ist ironisch gemeint).Alexander, wenn Sie mal eine aktuelle Rundreise machen, dann sehen Sie wo das Geld fehlt in Venezuela. Aber fuer diesen Schit von Waffen sind die Milliarden Dollars da, welche Idiotie. So ist das wenn Militaristen an der Macht sind. Sie brauchen ihr „Spielzeug“, das Volk ist fuer sie nur eine zu melkende Woll-Milch-Sau. Ich hoffe, dieser Spuk ist bald endlich vorbei. Machen Sie doch mal eine Beispielrechnung auf, wieviel und was haette mit diesem Geld fuer Waffen im zivilen Sektor alles gemacht werden koennen. Dann sehe es in Venezuela nicht so „bescheiden“ aus. Aber soweit koennen diese „ROTMILITARISTEN“ nicht denken und sie wollen es auch nicht.

      • 1.1.1
        Alexander

        Stimmt Importeur und nicht Exporteur, Deutschland exportiert, Venezuela importiert, da kommt man nun mal schnell durch einander, wenn die Waffen von A nach B verschoben werden. Nichts desto trotz, hätte ich die Quelle mal direkt verlinkt, da bei ich bei SIPRI nur 2012 gefunden hatte und welche Bezugsgröße genommen wurde, GDP, Absolut oder Steueraufkommen.

  2. 2
    León Betancourt

    Ich lese hier: Importeur und Quelle ist die SIPRI. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

  3. 3
    Martin Bauer

    Dabei sind die importierten Waffen, in ihrer gesamten Komposition betrachtet, kaum dazu geeignet, einen offensiven oder defensiven krieg zu führen. Sie taugen hauptsächlich zur Bekämpfung des eigenen Volkes.

    • 3.1
      annaconda

      Das ist ja logisch,dass die Aufruestung zur Kontrolle der eignen Bevoelkerung dient.Der aeussere Feind ist da wie ueblich ein willkommener Vorwand.Als Chavez 1998 gewaehlt wurde, war sein erster Schritt die Legislaturperiode in der Verfassung von 4 auf 7 Jahre zu erhoehen.Spaetestens damit wurde klar,dass dies nicht dazu diente die Bedingungen der Bevoelkerung zu verbessern.Von da an wurden die Militaerausgaben und die Bewaffnung der Zivilbevoelkerung kontinuierlich erhoeht.Angeblich sollen 15.000.000 Schusswaffen im Umlauf sein, das bei knapp 30.000.000 Bevoelkerung ! Was ich natuerlich pervers finde ,dass viele Laender welche bewaffnete Konflikte verurteilen ,jene sind welche fett im Waffengeschaeft drinstecken. Das ist doppelte Moral. So auch Spanien, welche die Regierung Maduros kritisiert , aber beinahe 60% seiner Waffen an Venezuela exportiert.

      • 3.1.1
        Martin Bauer

        „Schmutziger“ Waffenhandel ist so alt, wie die erste Waffe. Da war an Venezuela noch gar nicht zu denken und an Kommunismus auch nicht.
        Da gab doch vor einigen Monaten der Sprecher eines Panzerherstellers zum Besten, „Wir bauen keine Waffen, wir bauen Fahrzeuge, in denen bisher noch kein Insasse zu Schaden gekommen ist.“ So betrachtet, wünsche ich mir auch so ein Fahrzeug. Bei den Spritkosten hier kann man getrost 1500PS aufbrummen lassen und die 62 Tonnen mit 70km/h durch die Strassen jagen. Mag sein, dass man sich damit unbeliebt macht, aber für diesen Fall hat man ein fernsteuerbares Maschinengewehr, und wenn’s ganz dick kommt, eine 120mm Kanone.
        Ich will aber nicht lästern: Gut, dass wir den Leo haben und nicht die „Bösen“… Ein paar davon wären hier jetzt wirklich ganz nützlich.

  4. 4
    babunda

    das land hat nichts zu fressen, aber kauft den russen seine veralteten waffen ab, noch dazu auf kredit. den roten pavianen gehört das fell über die ohren gezogen.

  5. 5
    Alba

    Ja, Waffenhandel ist ein unmoralisches Geschäft, nur, wenn es die einen tun, müssen es die anderen schließlich auch machen, denn dem anderen will man ja nicht kampflos das Feld überlassen. So ist es mit allen Dingen und wenn die USA nicht der Hauptexporteur wäre, dann wäre es ein anderer und um an Waffen heran zu kommen wird alles unternommen, ja, auch das Volk ausgenommen und mit der Kohle die eigentlich für andere Zwecke gedacht war wird dann eben so einem General sein Spielzeug geschenkt, da müssen die anderen eben etwas auf papel toilet warten, und warten , und warten….

  6. 6
    thor

    das sollte man recht entspannt sehen, die Hälfte der gekauften Waffen existiert ja nur auf dem Papier, Scheingeschäfte, Scharzgelkonten…, die andere Hälfte dürfte auch nur bedingt Einsatzfähig sein, Schlamperei an allen Ecken und Enden…., Lagerhaltung unter freiem Himmel, Nagerverbiss an Munitionskisten und Patronen…, viel gefährlicher sind die kleinen mobilen Gangster auf ihren motos…

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